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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung


Wandel des Geburtenverhaltens in Deutschland

Kinderzahlen der Frauen in den Geburtsjahrgängen 1933-1938 und 1964-1968

Das Geburtenverhalten der in Deutschland lebenden Frauen hat sich in den letzten 30 Jahren gravierend verändert. Dies zeigt ein Blick in die Ergebnisse des Mikrozensus: Frauen der Geburtsjahrgänge 1933 bis 1938 haben im Durchschnitt 2,03 Kinder zur Welt gebracht. Bei Frauen, die zwischen 1964 und 1968 geboren wurden, waren es nur noch 1,52. Dies entspricht einem Rückgang um etwa 25 % innerhalb von drei Jahrzehnten.

Zwei markante Trends charakterisieren diese Entwicklung: Die steigende Zahl kinderloser Frauen sowie der Rückgang größerer Kinderzahlen pro Frau. Während nur 11,3 % der Frauen aus den Geburtsjahrgängen 1933 bis 1938 kinderlos geblieben sind, waren es bei den zwischen 1964 und 1968 Geborenen mit 22,3 % fast doppelt so viele. Analog dazu hat sich die Zahl der Mütter mit drei oder mehr Kindern nahezu halbiert. Ihr Anteil sank von 31,9 % auf 16,3 %.


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