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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung


Generations and Gender Survey

Der Generations and Gender Survey (GGS) ist eine international vergleichende Paneluntersuchung mit dem Ziel, aktuelle Daten zu Familienbeziehungen in Industrieländern zu gewinnen. Im Mittelpunkt der Bevölkerungsumfrage steht die Untersuchung der wesentlichen Faktoren – einschließlich der politischen Interventionen – zur Erklärung von Fertilität, Partnerschaftsentwicklung und Generationenbeziehungen.

Der GGS wurde in Deutschland erstmals im Jahr 2005 im Auftrag des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung durch TNS Infratest Sozialforschung durchgeführt. Im Jahr 2006 erfolgte eine zweite Erhebung unter der in Deutschland lebenden türkischen Bevölkerung. Im September 2008 wurde die Feldphase der Erhebung der zweiten Welle der GGS-Hauptbefragung gestartet. Auch die Erhebung der zweiten Welle der GGS-Hauptbefragung wird von TNS Infratest Sozialforschung durchgeführt.

Der GGS versteht sich in der Nachfolge des Family and Fertility Surveys, der 1992 in Deutschland ebenfalls vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung durchgeführt wurde. Wie sein Vorläufer wird der GGS von der Economic Commission for Europe der Vereinten Nationen (UNECE) in Genf koordiniert und von den Mitgliedsländern selbst durchgeführt.

Die GGS-Daten werden für wissenschaftliche Zwecke von der Population Activity Unit zur Verfügung gestellt. Informationen, Nutzungsantrag und die Möglichkeit für Online-Analysen finden Sie unter www.ggp-i.org .

NEU:

Sauer, Lenore; Ruckdeschel, Kerstin; Naderi, Robert, 2012: BiB Working Paper: Reliability of retrospective event histories within the German Generations and Gender Survey. URN: urn:nbn:de:bib-wp-2012-011.

Im Jahr 2010 wurden erste Probleme mit der Vergleichbarkeit biografischer Angaben, insbesondere der Fertilitäts- und Partnerschaftsbiographie in älteren Kohorten, im Vergleich von Generations and Gender Survey (GGS) zur amtlichen Statistik offensichtlich. Das vorliegende Working Paper verfolgt das Ziel, die Zuverlässigkeit der retrospektiv erhobenen Lebensverlaufsdaten im Bereich Fertilität und Partnerschaft in der ersten Welle des deutschen Generations and Gender Surveys weiter zu überprüfen.


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