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Verkehrsmittelwahl und Stresserleben bei Fernpendlern

Datum 27.10.2017

Tägliches Pendeln zwischen Wohnort und Arbeitsplatz hat in Deutschland und in anderen europäischen Ländern an Bedeutung gewonnen. Dabei kann die Entscheidung zum (Fern-)Pendeln auch Nachteile für die Gesundheit und das subjektive Stressempfinden haben. Spielt dabei die Wahl des Verkehrsmittels eine Rolle? Ist es von Bedeutung, ob in städtischen oder ländlichen Gebieten gependelt wird? In einem Beitrag für die neue Ausgabe von Bevölkerungsforschung Aktuell kommt Dr. Heiko Rüger gemeinsam mit weiteren Wissenschaftlern zu überraschenden Ergebnissen: So zeigen sich keine signifikanten Unterschiede im Stresserleben und der Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmitteltypen.

Dagegen spielt der Grad der Urbanisierung durchaus eine Rolle: In städtischen Gebieten bedeutet die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Vergleich zur Nutzung des Autos weniger Stress. In ländlichen Gebieten ist es genau umgekehrt: Hier schneidet das Pendeln mit dem Auto besser ab.

Die Stabilität des Kinderwunsches bei Kinderlosen

In einem zweiten Beitrag analysieren Dr. Jürgen Dorbritz und Robert Naderi die Stabilität des Kinderwunsches bei Kinderlosen. Die Autoren stellen in diesem Zusammenhang die Frage, wie sich bestimmte Einstellungen in Form von Leitbildern auf den Wunsch, ein Kind zu bekommen, auswirken. Ihre Auswertungen belegen einen starken Zusammenhang zwischen einem vorhandenen Kinderwunsch und familienbezogenen Leitbildern.

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