Navigation und Service

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Neue Reihe „Policy Brief“: 1. Ausgabe zum Thema „Teilhabe im (Un-)Ruhestand“

Datum 16.03.2017

Eine neue Informationsschrift namens „Policy Brief“ des BiB liefert politischen Entscheidern praxisorientierte Informationen und Handlungsempfehlungen zu aktuellen demografischen Themen. In Ausgabe 1 werden Herausforderungen und Handlungsoptionen zur Förderung der Teilhabe im (Un-)Ruhestand vorgestellt und Empfehlungen für die Praxis gegeben. Dieses Thema steht zugleich auch im Mittelpunkt einer neuen Broschüre des BiB, die sich mit den Übergängen, Potenzialen und Lebensplänen älterer Menschen befasst.

Die Basis der voraussichtlich dreimal im Jahr erscheinenden Reihe „Policy Brief“ bilden in knapper, übersichtlich aufbereiteter Form wissenschaftliche Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des BiB. Dabei werden zunächst allgemeine Grundlagen der jeweiligen Thematik vorgestellt. So stellt die aktuelle Ausgabe Befunde aus dem Projekt „Transitions and Old Age Potential: Übergänge und Alterspotenziale (TOP)“ vor. Darin werden Gründe für den Übergang in den Ruhestand thematisiert und der Frage nachgegangen, wie er erlebt wird. Hinzu kommen Ergebnisse zu den Themen „Erwerbstätigkeit im Ruhestand“ sowie „freiwilliges und soziales Engagement“. Die gewonnenen Erkenntnisse münden in Empfehlungen und Anstößen für die politische Praxis.

Dem gleichen Thema widmet sich eine neue Broschüre des BiB, die unter dem Titel „(Un-)Ruhestände in Deutschland: Übergänge, Potenziale und Lebenspläne älterer Menschen im Wandel“ erste Ergebnisse aus der zweiten Befragungswelle des TOP-Projekts präsentiert. Dabei liegt hier besonders der Wandel von Alter(n)spotenzialen sowie Pfaden in den Ruhestand im Zeitverlauf im Fokus. Zudem werden die dafür zur Verfügung stehenden Ressourcen (wie zum Beispiel die Gesundheit), die Altersbilder und das berufliche Umfeld älterer Menschen beleuchtet. Die Ergebnisse machen deutlich, dass eine pauschale Gleichsetzung vom Eintritt in den Ruhestand und dem Zustand „alt zu sein“ nicht angebracht ist. Im Gegenteil: die Menschen sind in dieser Übergangsphase noch zum großen Teil erwerbstätig und/oder sehr aktiv in der Familie und in der Zivilgesellschaft.

Diese Seite

© Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung - 2017