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Neue Befunde zum freiwilligen Engagement im hohen Erwachsenenalter

Datum 15.12.2016

In den letzten Jahren hat sich das Bild des Alter(n)s gewandelt. Neuere Studien belegen, dass im hohen Erwachsenenalter (50+) eine Vielzahl von Potenzialen existieren, die auch im freiwilligen Engagement eingebracht werden können. Dabei spielt vor allem der Faktor „Bildung“ für Voraussagen, welche Gruppen sich am freiwilligen Engagement beteiligen, die entscheidende Rolle. In der neuen Ausgabe von Bevölkerungsforschung Aktuell untersucht Frank Micheel vom BiB auf der Grundlage von Daten des Freiwilligensurveys 2014 wie sich das bürgerschaftliche Engagement innerhalb der Gruppe der (formal) Niedriggebildeten verteilt und welche individuellen und strukturellen Merkmale dieses Phänomen erklären können.

Dabei geht es auch um die Frage, ob es sich hier um eine weitgehend homogene Gruppe handelt oder ob es differenzierende Faktoren gibt, die sich zum Beispiel bei den individuellen Ressourcen oder vorhandenen Gelegenheitsstrukturen bemerkbar machen.

In einem zweiten Beitrag analysieren Volker Cihlar, Ines Sackreuther und Sonia Lippke die körperliche Aktivität bei der Übergangsphase in den Ruhestand bei „jungen Alten“ zwischen 55 und 70 Jahren auf Basis der BiB-Studie „Transitions and Old Age Potential (TOP)“. Sie stellen dar, inwiefern Menschen in der Übergangsphase in den Ruhestand den Empfehlungen für körperliche Aktivität entsprechen. Aus ihren Analysen ergibt sich, dass ein großer Teil der Befragten körperlich aktiv ist. Es zeigt sich eine klare Tendenz zu gesteigerter körperlicher Aktivität in den älteren Altersgruppen der untersuchten Personen. Allerdings weisen die Ergebnisse sowohl beim Umfang körperlicher Aktivität als auch in der Bereitschaft das Aktivitätsniveau zu steigern, bedeutsame Unterschiede im Hinblick auf Geschlecht und Alter.

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