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Fertilitätsunterschiede in Berlin und ihre Ursachen

Datum 23.11.2017

Im neuen BiB Working Paper werden lokale Unterschiede bei der Fertilität in 60 Berliner Prognoseregionen untersucht. Ein Ergebnis: Das durchschnittliche Gebäralter ist im Zentrum und in den besseren Wohnlagen im Südwesten Berlins besonders hoch.

In den untersuchten 60 Prognoseregionen im Raum Berlin haben frühere Analysen gezeigt, dass hier besondere altersspezifische Fertilitätsmuster bestehen, die aus einer Kombination unterschiedlicher Fertilitätsniveaus, Nichtehelichenquoten und Gebäraltern bestehen. Ziel der Untersuchung auf der Basis von Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg ist es daher, anhand der sehr kleinräumlichen Berliner Prognoseregionen innerstädtische Differenzierungen im generativen Verhalten aufzuzeigen und zu erklären.

Insgesamt bestätigen die Analysen eine außerordentliche Differenziertheit und daraus resultierend eine Vielzahl von lokalen Fertilitätsmustern. So existieren deutliche Unterschiede zwischen der zusammengefassten Geburtenziffer, dem Gebäralter sowie der Nichtehelichenquote. Gleichzeitig werden nicht alle vermuteten Zusammenhänge bestätigt – etwa was die Höhe der Fertilität von Ausländern im Vergleich zu Deutschen in Berlin angeht.

Jürgen Dorbritz, Jörn Ehlert und Kai Dreschmitt (2017): Kleinräumliche Fertilitätsdifferenzierungen in Berlin und ihre Ursachen. BiB Working Paper 1/2017

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