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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Vielfalt von (Un-)Ruheständen in Deutschland

Datum 21.03.2017

Die Broschüre zu Übergängen, Potenzialen und Lebensplänen älterer Menschen gibt einen Überblick über die Befunde der zweiten Welle der BiB-Studie „Transitions and Old Age Potential: Übergänge und Alternspotenziale“ (TOP ).

Dabei werden die Übergänge in den Ruhestand ebenso dargestellt wie Erwerbstätigkeit im Rentenalter, ehrenamtliches und familiales Engagement, Altersbilder, Gesundheit, körperliche Aktivität und Lebenszufriedenheit sowie Partnerschaft, Familienstand und Haushalt.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass eine pauschale Gleichsetzung von Ruhestandseintritt und sozialem Rückzug für die Jahrgänge der zwischen 1942 und 1958 Geborenen nicht zutrifft. Vielmehr zeigt sich eine Vielfalt von (Un-)Ruheständen, die durch ein hohes Maß an Engagement innerhalb der Familie und der Zivilgesellschaft sowie zunehmend auch am Arbeitsmarkt gekennzeichnet sind. Diese Vielfalt spiegelt auch die unterschiedliche Verteilung von Ressourcen (wie zum Beispiel Gesundheit oder Bildung) und unterschiedliche Lebensentwürfe unter den Angehörigen dieser Geburtsjahrgänge wider.

Für Politik und Gesellschaft lassen sich daraus wichtige Anhaltspunkte zur Förderung oder zum Erhalt von Alter(n)spotenzialen ableiten, die sowohl für den einzelnen Menschen als auch für eine Gesellschaft des langen Lebens eine wichtige Rolle spielen.

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