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Kontinuität und Wandel der Familie in Europa

Datum 14.03.2017

In einem neuen Buch widmen sich Detlev Lück, Sabine Diabaté und Kerstin Ruckdeschel vom BiB der Frage nach den Ursachen unterschiedlicher Entwicklungen von Familienmustern in Europa.

Sie gehen davon aus, dass vor allem das Leitbildkonzept und seine Übertragung auf die Wahrnehmung von Familie hilfreiche Argumente auf der Suche nach Antworten geben kann. In ihrem Beitrag stellen sie das theoretische Leitbildkonzept vor und prüfen seine empirische Evidenz im Hinblick auf den Untersuchungsgegenstand Familie.

In dem von Vida Česnuitytė, Detlev Lück vom BiB und Eric D. Widmer herausgegebenen Band werden darüber hinaus aktuelle soziologische Forschungsansätze zum besseren Verständnis der Familie in Europa zwischen Kontinuität und Wandel vorgestellt. Dabei untersuchen die Beiträge unter anderem die Konflikte zwischen bestehenden Bedürfnissen der Familie in einer sich verändernden Umwelt. Problematisiert wird beispielsweise das Festhalten an traditionellen Familiennormen und deren Konfrontation mit rasch wechselnden gesellschaftlichen Anforderungen.

Insgesamt präsentieren Autorinnen und Autoren aus neun Ländern innovative theoretische und methodische Ansätze für eine ausdifferenzierte Beschreibung des europäischen Familienlebens am Beginn des 21. Jahrhunderts. Dabei wird deutlich, dass die Familiensoziologie signifikante Gemeinsamkeiten über Ländergrenzen in Europa hinweg aufweist, was zu einem besseren Verständnis der komplexen Familienrealitäten führen kann.

Česnuitytė, Vida/Lück, Detlev/Widmer, Eric D. (Hrsg. 2017): Family Continuity and Change. Contemporary European Perspectives. Reihe: Palgrave Macmillan Studies in Family and Intimate Life. London: Palgrave Macmillan.

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