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Neue Einblicke in den Generations and Gender Survey (GGS)

Datum 04.03.2016

Kerstin Ruckdeschel, Dr. Lenore Sauer und Robert Naderi vom BiB haben in „Demographic Research“ einen Beitrag mit dem Titel „Reliability of retrospective event histories within the German Generations and Gender Survey: The role of interviewer and survey design factors” veröffentlicht.

In der ersten Welle des deutschen GGS wurden Probleme in den Fertilitäts- und Partnerschaftsbiografien sichtbar, deren Ursache lange ungeklärt blieb. Die Ergebnisse der Autoren legen Lerneffekte von Interviewern und Befragten, die zu einer bewussten Verkürzung der Interviewzeit führten, als Ursache nahe. Da nur ausgewählte Teile des GGS betroffen sind, erlaubt der Beitrag künftigen Nutzern, auf informierter Basis mit den Daten des GGS zu arbeiten. Des Weiteren werden Schlussfolgerungen und Vorschläge für die Implementierung zukünftiger Großsurveys gemacht.

Ruckdeschel, Kerstin; Sauer, Lenore; Naderi, Robert (2016): Reliability of retrospective event histories within the German Generations and Gender Survey: The role of interviewer and survey design factors. In: Demographic Research 34, 11: 321-358 [DOI: 10.4054/DemRes.2016.34.11]

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