Navigation und Service

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Wie wirken sich Auslandsentsendungen auf die Lebensqualität von Diplomaten im Auswärtigen Dienst aus?

Datum 04.02.2016

Gemeinsam mit Mitarbeitern des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des BiB dieser Frage in einem Artikel für das International Journal of Intercultural Relations nachgegangen.

Aufgrund der wiederholten Entsendungen ins Ausland lassen sich anhand der Diplomaten im Auswärtigen Dienst die Auswirkungen sowie die Bedingungen einer erfolgreichen Bewältigung hoher Mobilitätsanforderungen gut erforschen. Der Beitrag vergleicht zunächst die subjektiv wahrgenommene gesundheitliche Lebensqualität der Diplomaten mit Referenzenwerten aus der deutschen Bevölkerung. In einem zweiten Schritt wird analysiert, wie die Lebensqualität der Diplomaten durch internationale Umzugsmobilität sowie diverse persönliche Risikofaktoren und Schutzmechanismen beeinflusst wird.

Ein Ergebnis ist, dass Diplomaten ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung geringer einschätzen. Darüber hinaus erweisen sich verschiedene Persönlichkeitsmerkmale und kognitive Bewältigungsstrategien als wirksame Schutzmechanismen, die die empfundene Lebensqualität der Beschäftigten im Auswärtigen Dienst positiv beeinflussen.

Fliege, Herbert; Waibel, Stine; Rüger, Heiko; Hillmann, Julika; Ruppenthal, Silvia; Schneider, Norbert F.; Bellinger, Maria M. (2016): Diplomats’ quality of life: The role of risk factors and coping resources. In: International Journal of Intercultural Relations 51: 14-28 [DOI: 10.1016/j.ijintrel.2016.01.001]

Diese Seite

© Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung - 2017