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Neue Ausgabe von „Demografische Forschung Aus erster Hand“

Datum 19.12.2017

Im aktuellen Heft untersuchen Heiko Rüger (BiB) und Gil Viry, ob Personen, die täglich längere Strecken als Pendler zurücklegen, auch tendenziell weniger Kinder haben. Weitere Beiträge befassen sich mit der Lebenserwartung und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die Themen der Ausgabe 4/2017:

  • Bessere Prognosen für die Lebenserwartung
    Ungleichheiten in der Lebensspanne sollten beachtet werden

    Die durchschnittliche Lebenserwartung gilt vielen Menschen als Richtwert dafür, wie lange sie voraussichtlich zu leben haben. Tatsächlich aber sagt dieser Wert nichts darüber aus, wie viele Menschen dieses Alter erreichen werden und ob er nicht durch eine kleine Gruppe Langlebiger nach oben gezogen wird. Die „Ungleichheit“ in den Lebensspannen müsse daher bei Prognosen und bei deren Evaluation mehr Berücksichtigung finden, fordert eine neue Studie.

  • Karriere und Kinder: Wo geht beides gut zusammen?
    Neuer Index zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie zeigt große Unterschiede in Europa

    Während die skandinavischen Länder erwartungsgemäß am besten abschneiden, erreicht Schlusslicht Portugal nicht einmal ein Drittel der Höchstpunktzahl. Das zeigt eine neue Studie, in der die familienpolitischen Bedingungen, die Arbeitsmarktstruktur und soziale Normen in 30 europäischen Ländern untersucht wurden.

  • Langer Arbeitsweg, weniger Kinder?
    Berufliche Mobilität und Familie in Frankreich und Spanien besser vereinbar als in Deutschland und der Schweiz

    Wer einen sehr langen Weg zur Arbeit zurücklegt oder häufig auf Dienstreisen gehen muss, hat weniger Zeit für die Familie. In Deutschland und der Schweiz bekommen nicht nur mobile Frauen, sondern – in geringerem Maße – auch mobile Männer weniger Kinder als der Durchschnitt. In Spanien und Frankreich dagegen zeigen sich kaum Zusammenhänge von Mobilität und Familiengröße.

Die Publikation wird vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung (Rostock) in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Wiesbaden), dem Institut für Demografie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Wien), dem Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (Wien) und dem Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels herausgegeben.

Über die Website von „Demografische Forschung aus erster Hand“ besteht die Möglichkeit, die aktuelle wie auch alle älteren Ausgaben des Infoblattes herunterzuladen sowie den regelmäßig erscheinenden Newsletter zu abonnieren.

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