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Welche Bedeutung haben soziale Beziehungen für Migrationsverläufe in Deutschland?

Datum 30.08.2017

Mit dieser Frage befassen sich in der neuen Ausgabe von Bevölkerungsforschung Aktuell Susanne Stedtfeld, Dr. Lenore Sauer und Dr. Andreas Ette am Beispiel junger Migrantinnen und Migranten aus Spanien.

Die Verschärfung der seit 2008 in Spanien und anderen südeuropäischen Staaten herrschenden Wirtschaftskrise hat insbesondere bei den jüngeren und gut ausgebildeten Spanierinnen und Spaniern zu einer Abwanderung in andere europäische Staaten geführt – vor allem auch nach Deutschland. In einem qualitativen Forschungsprojekt am BiB ging man der Frage nach, welche Erfahrungen diese jungen Arbeitsmigrantinnen und -migranten bei ihrer Migration nach Deutschland gemacht haben.

Die Antworten der Befragten weisen darauf hin, dass vor allem der Einfluss anderer Personen auf die Migrationsentscheidung eine große Rolle gespielt hat. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Beitrag den unterschiedlichen Bedeutungen, die den sozialen Beziehungen für die Migrationsverläufe zugeschrieben werden. Es zeigt sich, dass die Beziehungen wichtige Schlüsselfunktionen im Migrationsprozess einnehmen.

Interview mit Dr. Andreas Ette zur europäischen Migrationspolitik

Wie sich die Migrationspolitik im Spannungsfeld zwischen Europäisierung und nationalen Interessen in den letzten Jahren entwickelt hat, erläutert Dr. Andreas Ette in einem Interview. In seinem gerade erschienen Buch zum Thema „Migration and Refugee Policies in Germany. New European Limits of Control?“ untersucht er unter anderem die politischen Strategien und Mechanismen zur Durchsetzung nationaler Politikziele auf der europäischen Ebene.

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