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DFG fördert neues Projekt des BiB und der Universität Duisburg-Essen zur internationalen Migration

Datum 21.07.2017

Das BiB und die Universität Duisburg-Essen starten ein Forschungsprojekt zu den individuellen Konsequenzen von internationaler Migration im Lebensverlauf. Das Vorhaben wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit über 1,1 Millionen Euro gefördert.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt verfolgt mehrere Ziele: So geht es zunächst um die inhaltliche Untersuchung der individuellen Konsequenzen internationaler Migration.

Dabei werden die Folgen der Wanderungen entlang von vier Dimensionen des Lebensverlaufs analysiert. Dazu gehören Erwerbstätigkeit und Einkommen, Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit, Partnerschaft und Familie sowie soziale Beziehungen und gesellschaftliche Partizipation.

Konzeptionell wird das Ziel verfolgt, die Wanderungsfolgen nicht nur als Frage der Integration in die Aufnahmegesellschaft zu betrachten. Vielmehr sollen die Konsequenzen der Mobilität auch durch einen Vergleich mit der nicht-mobilen Bevölkerung der Herkunftsgesellschaft sowie im Zeitverlauf als Ergebnisse individueller Lebensverläufe analysiert werden.

Neuer Survey „German Emigration and Remigration Panel Study (GERPS)“

Das dritte Ziel des Projekts besteht in der Etablierung der „German Emigration and Remigration Panel Study (GERPS)“ als neuem Survey. Mit dieser Befragung von Aus- und Rückwanderern wird erstmals eine empirische Grundlage zur Untersuchung der Konsequenzen internationaler Migration auf den Lebensverlauf zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt erhalten Sie über Dr. Andreas Ette vom BiB.

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