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Neue Ausgabe von „Demografische Forschung Aus erster Hand“

Datum 22.06.2017

In der aktuellen Ausgabe stehen Auswertungen zum Thema Integration in Österreich im Fokus. Weitere Beiträge befassen sich mit der Geburtenrate der Männer sowie der Frage, wie wir unsere hinzugewonnene Lebenszeit verbringen.

Die Themen der Ausgabe 2/2017:

  • Gekommen, um zu bleiben?
    Bildung, Werte und Ziele von Geflüchteten in Österreich
    Als 2015 und 2016 immer mehr Flüchtlinge nach Europa kamen, waren Diskussionen um die Aufteilung sowie die Möglichkeiten zur Integration schnell entbrannt. Was dabei jedoch oft fehlte, waren fundierte Informationen über die Menschen, die gekommen waren: Welche Bildung und Qualifikationen haben die Flüchtlinge? Welche Einstellungen und Werte bringen sie mit? Wie religiös sind sie?
  • Die Kinder der Väter
    Erstmals berechnete Geburtenrate der Männer zeigt weltweiten Negativrekord in Ostdeutschland
    Wenn es um Geburtenraten geht, werden meist nur Frauen betrachtet und Männer außen vor gelassen. Das liegt auch daran, dass schlichtweg zu wenige Daten zur Fertilität von Männern erhoben werden. Zwei Wissenschaftler des Rostocker Max-Planck-Instituts für demografische Forschung haben sich mit statistischen Methoden beholfen und zeigen, wieso auch die Geburtenrate der Männer mehr Beachtung verdient.
  • Gesunde Zeiten, kranke Zeiten
    Verbringen wir unsere hinzugewonnene Lebenszeit in Gesundheit oder als Pflegebedürftige?
    Fast in allen Landkreisen stieg die Lebenswartung in den Nullerjahren. Doch wie erleben wir diese zusätzliche Lebenszeit: als rüstige Rentner oder als Pflegebedürftige? Eine Studie des Rostocker Zentrums zur Erforschung des demografischen Wandels zeigt, dass dies auch stark vom Wohnort abhängt. Insgesamt aber nehmen sowohl die gesunde Lebensjahre als auch Zeiten in Pflegebedürftigkeit zu.

Die Publikation wird vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung (Rostock) in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Wiesbaden), dem Institut für Demografie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Wien), dem Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (Wien) und dem Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels herausgegeben.

Über die Website von „Demografische Forschung aus erster Hand“ besteht die Möglichkeit, die aktuelle wie auch alle älteren Ausgaben des Infoblattes herunterzuladen sowie den regelmäßig erscheinenden Newsletter zu abonnieren.

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