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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Aktualisierung des Bereichs „Zahlen und Fakten” abgeschlossen

Datum 10.05.2017

Wie viel Prozent der Ehen, die zwischen 1964 und 2010 geschlossen wurden, waren bis 2015 wieder geschieden? Wie hat sich die Altersstruktur der Gestorbenen seit 1901 in Deutschland verändert? Die Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in den neu aktualisierten Themenbereichen.

Folgende Rubriken wurden mit den Zahlen von 2015 aktualisiert:

  • Eheschließungen
  • Ehelösungen
  • Sterblichkeit

Insgesamt stellt das BiB 460 Abbildungen, Karten und Tabellen zu derzeit 14 Themenfeldern zur Verfügung.

Anteile der geschiedenen Ehen bei den Eheschließungsjahrgängen 1964 bis 2010 in Deutschland

Grafik zu den Anteilen der geschiedenen Ehen bei den Eheschließungsjahrgängen 1964 bis 2010 in Deutschland Anteile der geschiedenen Ehen bei den Eheschließungsjahrgängen 1964 bis 2010 in Deutschland

Bis zum Jahr 2015 wurden in Deutschland von den im Jahr 2010 geschlossenen Ehen (also innerhalb der ersten 5 Jahre) rund 8 % wieder geschieden, von den im Jahr 2000 geschlossenen Ehen (also innerhalb von 15 Jahren) waren es bereits rund 30 %. Während sich die Scheidungswahrscheinlichkeit in den ersten Jahren der Eheschließung im Laufe der Zeit nur geringfügig verändert hat, sind Ehescheidungen bei höherer Ehedauer deutlich häufiger geworden. Während bei den Mitte der 1960er Jahre geschlossenen Ehen nach 15 Jahren rund 15 % und nach 25 Jahren knapp 20 % der Eheleute wieder getrennt waren, sind es bei den Paaren, die 1990 geheiratet haben, 29 beziehungsweise 39 % - also fast doppelt so viele.

Altersstruktur der Gestorbenen in Deutschland nach Geschlecht, 1901, 1952 und 2015

Lediglich 1,6 % der 925.000 im Jahr 2015 in Deutschland gestorbenen Personen war jünger als 40 Jahre. Vor 15 Jahren machten die Sterbefälle in dieser Altersgruppe noch 3 % und vor 60 Jahren sogar 14 % aus. Hingegen waren rund 54 % der im Jahr 2015 Gestorbenen 80 Jahre und älter. Vor 15 Jahren lag der Anteil dieser Altersgruppe lediglich bei 44 % und vor rund 60 Jahren sogar bei nur 17 %. Durch den starken Rückgang der Säuglings- und Kindersterblichkeit sowie die zunehmende Lebenserwartung im höheren Alter haben sich die Sterbefälle entsprechend deutlich in die höheren Altersgruppen verschoben.

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