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Neue Ausgabe von „Demografische Forschung Aus erster Hand“

Datum 05.04.2017

Mutter, Vater, Tochter und Sohn – die Vorstellungen von der idealen Familie mit zwei Kindern hält sich in Deutschland bereits seit Jahrzehnten. Wie kommt es zu Abweichungen von der Normfamilie? Dr. Sabine Diabaté und Kerstin Ruckdeschel vom BiB haben Antworten auf diese Frage.

Die Themen der Ausgabe 1/2017:

  • Das Ideal der zwei Kinder
    Wie kommt es zu Abweichungen von der Normfamilie?
    Mutter, Vater, Tochter und Sohn – die Vorstellungen von der idealen Familie mit zwei Kindern hält sich in Deutschland bereits seit Jahrzehnten. Warum dieses Modell so beliebt ist, und wer sich dennoch dafür entscheidet, nur ein Kind, gar keine oder mehrere Kinder zu bekommen, untersucht eine neue Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden.
  • Von Mutter zu Mutter
    Wie die Bildung von Frauen die Aussicht auf Enkel beeinflusst
    Wer gut gebildet ist, bekommt vergleichsweise weniger Kinder. Diesen Zusammenhang kennt man aus vielen Ländern. Eine neue Studie des Vienna Institute of Demography zeigt nun jedoch, dass gut gebildete Frauen sich im Schnitt mindestens genauso viele Kinder wünschen wie wenig gebildete. Auch eine hohe Bildung der zukünftigen Großmütter hat einen positiven Einfluss auf den Kinderwunsch.
  • Bessere Aussichten für zarte Babys
    Kognitive Nachteile durch ein geringes Geburtsgewicht sind viel kleiner geworden
    Wenn Kinder bei ihrer Geburt weniger als zweieinhalb Kilogramm wiegen, haben Eltern oft die Sorge, dass dies im weiteren Leben zu Nachteilen führt. Viele Untersuchungen konnten bereits zeigen, dass die kognitive Fähigkeit dieser Kinder in der Regel schlechter ist als bei Altersgenossen, die mit Normalgewicht zur Welt gekommen sind. Eine neue Studie aus Rostock zeigt nun jedoch, dass sich diese Nachteile in den vergangenen Jahrzehnten deutlich reduziert haben.

Die Publikation wird vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung (Rostock) in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Wiesbaden), dem Institut für Demografie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Wien), dem Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (Wien) und dem Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels herausgegeben.

Über die Website von „Demografische Forschung aus erster Hand“ besteht die Möglichkeit, die aktuelle wie auch alle älteren Ausgaben des Infoblattes herunterzuladen sowie den regelmäßig erscheinenden Newsletter zu abonnieren.

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