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Berufsbedingte Hochmobilität als Gesundheitsrisiko?

Datum 14.06.2016

Der Bedarf an Arbeitnehmern, die international mobil sind, nimmt zu. Welche Folgen hat ein hohes Maß an weltweiter Umzugsmobilität für Lebensqualität und Gesundheit der Betroffenen? Wie kann man sich vor den negativen Folgen schützen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Stine Waibel, Heiko Rüger, Maria M. Bellinger und Herbert Fliege in ihrem Beitrag in der neuen Ausgabe von Bevölkerungsforschung Aktuell.

Eine immer stärker international verflochtene und globalisierte Arbeitswelt erfordert Beschäftigte, die neben der individuellen Mobilitätsbereitschaft auch die nötigen gesundheitlichen Voraussetzungen besitzen müssen, um ihre Mobilitätssituation erfolgreich bewältigen zu können. Dabei wurde die Frage, ob dies gelingt, bisher erst in wenigen Studien erforscht. Dies gilt insbesondere für die bislang wenig berücksichtigte, aber hochmobile Gruppe der Diplomaten im Auswärtigen Dienst, die im Fokus dieses Beitrags steht.

Vorgestellt werden hier zentrale Ergebnisse des Forschungsprojekts mit dem Ziel, allgemeines Orientierungswissen für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen einer global hochmobilen Arbeitnehmerschaft abzuleiten. Insgesamt wird deutlich, dass die Befragten trotz ihrer gesundheitlich und sozialen Selektivität und vieler Privilegien von einer geringeren Lebensqualität berichten als die deutsche Allgemeinbevölkerung.

In einem weiteren Beitrag untersucht Martin Bujard vom BiB die wesentlichen Ziele der Familienpolitik in Deutschland. Er fasst sie zusammen und schafft zugleich eine Systematik der verschiedenen Zielsetzungen als Voraussetzung für eine transparente Diskussion über die politische Durchsetzbarkeit von familienpolitischen Reformen und die Analyse ihrer Wirkungen.

Wie hoch ist der Anteil von Beschäftigen mit Migrationshintergrund in der Bundesverwaltung? Dieser Frage gehen Andreas Ette und Susanne Stedtfeld vom BiB nach. Sie stellen zentrale Ergebnisse einer Befragung unter 24 Behörden vor. Betrachtet wurden der Anteil, die soziodemografische Struktur sowie die Erwerbssituation der Beschäftigen mit Migrationshintergrund in der Bundesverwaltung.

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