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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Ausbau und Aktualisierung des Bereichs „Zahlen und Fakten”

Datum 19.04.2016

Sechs demografische Themenfelder wurden mit aktuellen Daten auf den neuesten Stand gebracht. Das Thema „Außenwanderungen” wurde ergänzt durch neue Zahlen und Fakten zu Asylbewerbern und weiteren Zuwanderergruppen in Deutschland.

Die Themenfelder

  • Bevölkerungsbilanz und Altersstruktur
  • Außenwanderungen
  • Binnenwanderungen
  • Einbürgerungen
  • ausländische Bevölkerung
  • Migrationshintergrund

wurden mit den Zahlen von 2014 aktualisiert. Insgesamt stellt das BiB 460 Abbildungen, Karten und Tabellen zu derzeit 14 Themenfeldern zur Verfügung.

Neu im Themenfeld „Außenwanderungen“

Welche Zuwanderergruppen gibt es in Deutschland und wie haben sie sich in ihrer Zusammensetzung verändert? Aus welchen Herkunftsländern kommen die Asylbewerber in Deutschland? Antworten auf diese und weitere Fragen liefern die zehn neuen Abbildungen in diesem Themenfeld. Beispielhaft werden hier zwei neue Grafiken erläutert.

Zuwanderergruppen in Deutschland, 1991 bis 2014

Grafik zur Verteilung der Zuwanderergruppen in Deutschland zwischen 1991 und 2014. Zuwanderergruppen in Deutschland

Zwischen 1991 und 2014 hat sich die Zusammensetzung der Zuwanderergruppen deutlich verändert. So hat zum Beispiel die Binnenmigration aus den Ländern der EU kontinuierlich zugenommen. Ein Grund dafür liegt in der wachsenden Zahl an Ländern, die der EU beigetreten sind.

Vollkommen verschwunden dagegen ist seit 2013 die Gruppe der Saisonarbeitnehmer und Schaustellergehilfen, die vorwiegend aus osteuropäischen Ländern vor dem EU-Beitritt stammten.

Hauptherkunftsländer der Asylbewerber (Erstanträge) in Deutschland, 2014

Seit dem Jahr 2008 steigt die Zahl der Asylbewerber in Deutschland von einem niedrigen Stand aus wieder deutlich an. So wurden im Jahr 2014 173.072 Erstanträge auf Asyl in Deutschland gestellt. Das Hauptherkunftsland der Asylbewerber war im Jahr 2014 Syrien (22,7 %). Mit deutlichem Abstand folgten dann Personen aus Serbien (9,9 %), Eritrea (7,6 %) und Afghanistan (5,3 %).

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