Navigation und Service

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

BiB an der Jahrestagung der Population Association of America beteiligt

Datum 30.03.2016

Die Projektgruppe des Kompetenzzentrums Mortalitäts-Follow-Up der NAKO-Gesundheitsstudie am BiB wird an der diesjährigen Konferenz der Population Association of America (PAA) vom 31. März bis 2. April 2016 in Washington, D.C., teilnehmen und Forschungsergebnisse präsentieren.

Dabei wird Dr. Westerman vom BiB den Vorsitz für eine Session zum Thema „Population Perspectives on Cognitive Function and Mental Health“ übernehmen. In dieser Session werden unter anderem der Einfluss von Einkommen auf die mentale Gesundheit im Lebenslauf sowie das Lebenszeitrisiko für Demenz in den USA besprochen.

Das Projektteam des Mortalitäts-Follow-Up (Erstautor Prof. Dr. Mueller) präsentiert mit einem Poster die Ergebnisse eines Vergleichs der Lebensspanne nach der fertilen Phase von verheirateten Personen aus den europäischen Königshäusern des 18. bis 20. Jahrhunderts. Diese Population war stets ausreichend ernährt, medizinisch nach bestem Stand versorgt und genetisch über viele Generationen relativ homogen. Es wurde beobachtet, dass die Lebenserwartung von Ehepaaren stark, von Geschwistern jedoch kaum miteinander statistisch zusammenhing. Eine Erklärung ist, dass für die Lebenserwartung in dieser speziellen, genetisch homogenen Gruppe Umwelt- und Lebensstileinflüsse bedeutsamer waren als Gene.

Weitere Forschungsergebnisse stellt Dr. Westerman im Rahmen des Biomarker Network-Meetings vor, das vom amerikanischen National Institute on Aging (NIA) gesponsert wird. Biomarker sind Substanzen, die in einem Organismus Schädigungen durch Krankheit oder Ähnliches anzeigen. Sein Vortrag beschäftigt sich mit der bildgebenden Identifikation der Versteifung von Arterien als neuen Biomarker für biomedizinische Untersuchungen von Bevölkerungsgruppen. Dabei wird ein Bezug zu den Möglichkeiten der MRT-Untersuchungen der NAKO-Gesundheitsstudie hergestellt.

Diese Seite

© Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung - 2017