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Zuzug, Zuwanderung

Zuzüge oder Zuwanderungen beinhalten den Wechsel des Hauptwohnsitzes aus einer anderen Gemeinde, einem anderen Kreis bzw. Bundesland (Binnenwanderung) oder einem anderen Staat (Außenwanderung) in die betrachtete Region. Grundlage für die Zahl der Zuzüge in der amtlichen Statistik Deutschlands sind die in den Melderegistern erfassten Anmeldungen. Die in der Wanderungsstatistik ausgewiesenen Zuzüge beziehen sich auf Wanderungsfälle, nicht auf Personen – d. h. eine Person kann mehrmals im Jahr in der Wanderungsstatistik erfasst werden. Wohnungswechsel innerhalb der Gemeinde werden dabei nicht berücksichtigt.

Die Zahl der Zuzüge im Rahmen der Außenwanderung stieg in Deutschland seit 2006 deutlich an und erreichte 2015 mit einem Wert von mehr als 2,13 Mio. Fällen das höchste Niveau seit 1950. Zwischen 1995 und 2006 war die Zahl der Zuzüge kontinuierlich zurückgegangen bis auf einen Wert von rund 660.000 Fällen. Durch den Rückgang des Zuzugs von (Spät-)Aussiedlern verringerte sich der Anteil Deutscher an den Zuwandernden von mehr als einem Viertel in der ersten Hälfte der 1990er Jahre auf knapp 6 % im Jahr 2015.

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