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Standardisierte Sterbeziffer

Um die bei der Darstellung der rohen Sterbeziffer hervorgehobene Abhängigkeit dieser Ziffer von der Bevölkerungsstruktur – insbesondere der Altersgliederung – zu eliminieren, wird auf die Berechnung standardisierter Sterbeziffern zurückgegriffen. Dabei werden die für die jeweilige Bevölkerung errechneten altersspezifischen Sterbeziffern mit der Altersstruktur einer Standardbevölkerung gewichtet, die als Bezugsgröße dient. Damit gibt die standardisierte Sterbeziffer (als Aufsummierung der gewichteten altersspezifischen Sterbeziffern) an, wie viele Sterbefälle aufgrund der jeweils herrschenden Sterblichkeitsverhältnisse auf 100.000 Lebende entfallen wären, wenn die Struktur der Bevölkerung nach Alter und Geschlecht in der betreffenden Berichtsperiode der Standardbevölkerung entsprochen hätte. Diese Vorgehensweise bietet sich vor allem für Zeitvergleiche an, da sich die Veränderung der Sterblichkeit unabhängig von der Veränderung der jeweiligen Bevölkerung analysieren lässt. Verwendet man die gleiche Standardbevölkerung für verschiedene regionale Einheiten, so lassen sich auch regionale Vergleiche ziehen.

Dabei hängen die Ergebnisse dieser Berechnungen von der gewählten Standardbevölkerung und den dabei verwendeten Geschlechtergewichtungen (entsprechend der tatsächlichen Altersstruktur oder gleiche Altersstruktur für Männer und Frauen) ab.

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