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Saisonarbeitnehmer und Schaustellergehilfen

Saisonarbeitnehmern wurde bis 2013 in einer separaten Verordnung die Zustimmung zu einem Aufenthaltstitel zur Ausübung einer Beschäftigung u. a. in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe bis zu insgesamt sechs Monaten im Kalenderjahr erteilt (§ 15a Beschäftigungsverordnung (BeschV)). Grundlage bildeten Vermittlungsabsprachen der Bundesagentur für Arbeit mit den Arbeitsverwaltungen der Herkunftsländer. Nach einem Höchststand von 334.000 Saisonarbeitnehmern in 2004 nahm die Zahl mit dem Beitritt der Herkunftsländer von Saisonarbeitnehmern in die EU immer weiter ab. Nachdem ab 2013 auch Arbeitnehmer aus Kroatien von der Arbeitserlaubnispflicht befreit waren, werden keine Saisonarbeitnehmer mehr aus Drittstaaten in Deutschland beschäftigt. Damit entfällt der Ausweis dieser Gruppe ab 2013.

Quelle: Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung. BMI 2015: Migration und Integration, Aufenthaltsrecht, Migrations- und Integrationspolitik in Deutschland.

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