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Perinatalsterblichkeit

Die perinatale Sterblichkeit bezeichnet die Sterblichkeit der Neugeborenen vor, während und in den ersten sieben Tagen nach der Geburt (perinatal = um die Geburt herum). Anders als bei der Säuglingssterblichkeit werden also auch Totgeburten einbezogen, wobei in Deutschland als Totgeburten totgeborene Kinder ab der 22. Schwangerschaftswoche mit einem Mindestgeburtsgewicht von 500 Gramm gelten.

Bei der Kennziffer zur Perinatalsterblichkeit wird die Anzahl der in diesem Zeitraum verstorbenen Kinder auf die Gesamtzahl der Tot- und Lebendgeborenen bezogen und in der Regel mit 1.000 oder 100.000 multipliziert.

Die Werte für die perinatale Sterblichkeit unterscheiden sich für Jungen- und Mädchengeburten. Im Jahr 2015 starben 5,6 Kinder je 1.000 Lebend- und Totgeborene vor, während und in den ersten sieben Tagen nach der Geburt. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Perinatalsterblichkeit deutlich verringert, im Jahr 1955 lag sie in den alten Bundesländern noch bei 43,3 Perinatalsterbefällen je 1.000 Lebend- und Totgeborene.

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