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Erwerbsmigration nach §§ 18-21 Aufenthaltsgesetz (AufenthG)

Die Einreise und der Aufenthalt zum Zweck der Erwerbstätigkeit von Drittstaatsangehörigen (Personen außerhalb der EU, des europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und der Schweiz) sind insbesondere in den §§ 18 bis 21 Aufenthaltsgesetz und in der Beschäftigungsverordnung (BeschV) geregelt. Beim Zugang zum Arbeitsmarkt gelten jeweils unterschiedliche Regelungen für Drittstaatsangehörige sowie für Unionsbürger und Angehörige der übrigen EWR-Staaten sowie der Schweiz. Für Drittstaatsangehörige wird die Erlaubnis zur Beschäftigung zusammen mit dem Aufenthaltstitel von der Ausländerbehörde erteilt, sofern - bei zustimmungspflichtigen Beschäftigungen - die Arbeitsverwaltung intern zugestimmt hat. Ein zustimmungsfreier Zugang zum Zweck der Beschäftigung oder eine Zustimmung zur Ausübung einer Beschäftigung kann in Deutschland nur erfolgen, wenn ein konkretes Arbeitsplatzangebot vorliegt. Nach §§ 1 Abs. 1 und 18 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz orientiert sich die Zulassung ausländischer Beschäftigter an den Erfordernissen des Wirtschaftsstandortes Deutschland unter Berücksichtigung der Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt.

Im Jahr 2015 wurden an 38.836 Drittstaatsangehörige Aufenthaltserlaubnisse zum Zweck der Erwerbstätigkeit nach den §§ 18 bis 21 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) erteilt. Wie bei den Zahlen einiger anderer Zuwanderergruppen auch, schwankte diese Zahl u. a. aufgrund des Beitritts der ost- und südosteuropäischen Staaten in die EU im Laufe der Jahre.

Quelle: Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung. BMI 2015: Migration und Integration, Aufenthaltsrecht, Migrations- und Integrationspolitik in Deutschland.

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