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Bevölkerung mit Migrationshintergrund

Seit 2005 werden im Mikrozensus Personen nach ihrem Migrationshintergrund befragt. Dabei zählen nach der Definition des Statistischen Bundesamtes zu den Menschen mit Migrationshintergrund „alle nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Zugewanderten, sowie alle in Deutschland geborenen Ausländer und alle in Deutschland als Deutsche Geborenen mit zumindest einem zugewanderten oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil“. Der dadurch definierte Personenkreis ist nur alle vier Jahre (letztmalig im Jahr 2013) im Mikrozensus durch zusätzliche Fragen vollständig erfassbar. In den Zwischenjahren wird eine „Bevölkerung mit Migrationshintergrund im engeren Sinne“ ausgewiesen (2013 waren das rund 96 % der gesamten Bevölkerung mit Migrationshintergrund), bei der vor allem nicht mehr im befragten Haushalt lebende erwachsene Kinder mit Migrationshintergrund fehlen.

Im Jahr 2014 lebten in Deutschland 16,4 Millionen Menschen mit einem Migrationshintergrund im engeren Sinne, das waren rund 20 % der Gesamtbevölkerung in Deutschland. Im Jahr 2005 lag der Vergleichswert noch bei rund 18 %.

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