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Ausländische Bevölkerung

In Deutschland lebten nach den Ergebnissen der Bevölkerungsfortschreibung im Jahr 2014 rund 7,5 Millionen Menschen, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Das entspricht einem Anteil an der Gesamtbevölkerung in Deutschland von 9,3 %. Im Unterschied zur deutschen Bevölkerung, deren Anzahl nur durch die demografischen Prozesse Geburtenentwicklung, Sterblichkeitsentwicklung und Wanderungen (Zu- bzw. Fortzüge) bestimmt wird, kann sich die Anzahl der ausländischen Bevölkerung zusätzlich auch durch Einbürgerungen verringern. Dies wird besonders deutlich bei den jüngeren Altersgruppen der Ausländer in Deutschland, die seit dem Jahr 2000 vor allem dadurch dezimiert sind, dass Kinder ausländischer Eltern bei Geburt die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, wenn die Eltern bestimmte Voraussetzungen erfüllen (mindestens ein Elternteil hält sich seit acht Jahren rechtmäßig in Deutschland auf und besitzt ein unbefristetes Aufenthaltsrecht). Auch die Wanderungsprozesse haben bei der ausländischen Bevölkerung einen deutlich höheren Einfluss auf den Bevölkerungsbestand als bei der deutschen Bevölkerung.

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