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Haushaltsstrukturen

Entwicklungen im Bereich der Haushaltsstrukturen sind ein Spiegelbild anderer demografischer Prozesse wie der Geburtenentwicklung, des Heirats- und Scheidungsverhaltens oder auch der steigenden Lebenserwartung. Auch die Polarisierung der Lebensformen und die weitere Verbreitung von Lebensformen wie des „living apart together“ (Partnerschaften mit getrennten Haushalten) wirken sich auf die Zusammensetzung der Haushalte aus.

Gegenwärtig gibt es in Deutschland etwa 40,4 Millionen Haushalte, das sind etwa 5,2 Millionen mehr als noch im Jahr 1991. Dabei vollzieht sich eine Tendenz der kontinuierlichen Verringerung der durchschnittlichen Haushaltsgröße, die im Jahr 2011 einen Wert von 2,02 Personen je Haushalt erreichte – gegenüber 2,27 aus dem Jahr 1991. Dabei steigt die Zahl der Ein- und Zweipersonenhaushalte an, während die der größeren Haushalte zurückgeht.

Grundlage für die in diesem Bereich dargestellten Fakten sind die Ergebnisse des Mikrozensus, wobei es sich hierbei in der Regel um die Privathaushalte bzw. Haushaltsmitglieder der Privathaushalte am Ort der Haupt- und Nebenwohnung handelt.

Die Hochrechnung der Mikrozensusergebnisse erfolgt auf der Grundlage der Bevölkerungsfortschreibung. Für das Jahr 2011 liegen der Hochrechnung noch die Ergebnisse der Fortschreibung auf Basis der früheren Volkszählungen zugrunde.

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