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Einbürgerungen

Einbürgerungen sind die häufigste Form des Erwerbs der deutschen Staatsbürgerschaft durch ausländische Personen. Sie überwiegen quantitativ bei weitem andere Formen, die zum Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit berechtigen wie die Anerkennung von zugezogenen Spätaussiedlern und die Adoption ausländischer Kinder durch deutsche Eltern (siehe dazu: Statistisches Bundesamt, Fachserie 1, Reihe 2.1). Die angebotenen Abbildungen beruhen auf den Daten der Einbürgerungsstatistik des Statistischen Bundesamtes.

Bereits seit den 1990er Jahren spielt die Einbürgerung von Ausländern in Deutschland eine wichtige Rolle in der Integrationsdiskussion, zumal bestimmte politische Rechte wie das Wahlrecht an die deutsche Staatsbürgerschaft gebunden sind. Mit dem im Jahr 2000 in Kraft getretenen neuen Staatsangehörigkeitsrecht und den weiterführenden Veränderungen durch das Zuwanderungsgesetz (ab Januar 2005) und das EU-Richtlinienumsetzungsgesetz (ab August 2007) wurden die Bedingungen für die Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft mehrfach verändert.

Seit 2007 liegt die Zahl der jährlichen Einbürgerungen auf einem Niveau von 100.000, der Höhepunkt der Einbürgerungen war in der Mitte der 1990er Jahre bei mehr als 300.000 Einbürgerungen pro Jahr zu registrieren.

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