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Schwangerschaftsabbrüche

Die Betrachtung der Schwangerschaftsabbrüche erfolgt erst ab dem Jahr 1996, weil zum 1. Januar 1996 durch das Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetz das Recht zum Schwangerschaftsabbruch bundeseinheitlich neu geregelt und die Statistik damit auf eine neue Erhebungsbasis gestellt wurde. Somit sind Vergleiche zu den davorliegenden Jahren nicht sinnvoll.

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche lag im Jahr 2013 bei knapp 102.000 Abbrüchen, das sind rund 71 je 10.000 Frauen zwischen 15 und 44 Jahren bzw. fast 1.500 Abbrüche je 10.000 Lebend- und Totgeborene. Damit zeigt sich seit Beginn dieses Jahrtausends ein sinkender Trend in den absoluten Zahlen.

Knapp 40 % der Frauen, die 2013 einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen ließen, hatten noch kein Kind geboren, vor allem waren dies Frauen zwischen 20 und 30 Jahren.

Die Häufigkeit von Schwangerschaftsabbrüchen liegt in Ostdeutschland noch immer deutlich höher als in Westdeutschland.

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