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Eheschließungen

Die Zahl der Eheschließungen ist ähnlich wie die Geburtenhäufigkeit seit den 1960er Jahren deutlich gesunken. Dem „Golden Age of Marriage“ folgte im Früheren Bundesgebiet ein starker Rückgang der Heiratshäufigkeit, der in der ehemaligen DDR erheblich geringer ausfiel. Mit dem Beitritt zur Bundesrepublik verringerte sich in Ostdeutschland die Heiratshäufigkeit drastisch, mittlerweile erreicht sie wieder in etwa das westdeutsche Niveau. Neben der sinkenden Heiratsneigung trug auch der Rückgang von Personen in den Altersjahren mit der höchsten Heiratsintensität zu den zurückgehenden Eheschließungszahlen bei. In den letzten Jahren veränderte sich dieser Trend – eine leicht steigende Heiratsneigung führte verbunden mit der wachsenden Zahl junger Menschen im Alter ab etwa 30 Jahren zu wieder steigenden Heiratszahlen: Im Jahr 2015 wurde erstmals seit dem Jahr 2000 wieder die Marke von 400.000 Eheschließungen überschritten.

Die Verschiebung der Eheschließung in ein immer höheres Lebensalter bleibt als Trend jedoch bestehen.

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