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Eheschließungen

Die Zahl der Eheschließungen ist ähnlich wie die Geburtenhäufigkeit seit den 1960er Jahren deutlich gesunken. Dem „Golden Age of Marriage“ folgte im Früheren Bundesgebiet ein starker Rückgang der Heiratshäufigkeit, der in der ehemaligen DDR erheblich geringer ausfiel. Mit dem Beitritt zur Bundesrepublik verringerte sich in Ostdeutschland die Heiratshäufigkeit drastisch, mittlerweile erreicht sie wieder in etwa das westdeutsche Niveau. Neben der sinkenden Heiratsneigung trug auch der Rückgang von Personen in den Altersjahren mit der höchsten Heiratsintensität zu den zurückgehenden Eheschließungszahlen bei.
Eng verbunden mit der sinkenden Heiratsneigung ist die Verschiebung der Eheschließung in ein immer höheres Lebensalter.

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