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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Materialienband 105a

Ulrich Mammey und Jörg Sattig:
Determinanten und Indikatoren der Integration und Segregation der ausländischen Bevölkerung (Integrationssurvey)
Projekt- und Materialdokumentation

Heft 105a: Materialien zur Bevölkerungswissenschaft des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (2002)

Die Frage nach den Formen und Bestimmungsfaktoren der Eingliederung der ausländischen Bevölkerung gewinnt mit der dauerhaften Niederlassung der ehemals als "Gastarbeiter" zugewanderten Gruppen und ihrer Nachkommen zunehmend an Bedeutung. Häufig mangelt es jedoch an geeigneten Daten, um empirisch fundierte Antworten auf gesellschaftlich vieldiskutierte Fragen zu geben: Wie weit ist die Integration von Personen mit Migrationshintergrund (Migranten) im schulischen und beruflichen Bereich fortgeschritten, und wie lässt sich die Distanz zu den Deutschen gegebenenfalls erklären? Wie ist es um das Interesse und die Partizipation von Migranten im politischen und sozialen Bereich bestellt? Nehmen interethnische Freundschaftsbeziehungen, Partnerschaften und Eheschließungen zu, und gibt es diesbezüglich Unterschiede zwischen den Nationalitätengruppen? Diese Fragen stellen sich besonders dringlich, wenn es um die "zweite" oder "dritte Generation" von Migranten geht, wird doch die Integration oder Segregation dieser Gruppe die Gesellschaft in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten entscheidend prägen.

Aus diesen Gründen wurde nach einer beschränkten Ausschreibung der Feldarbeit über das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums im Juli 2000 der Auftrag zu einer breit angelegten Befragung italienisch- und türkischstämmiger Migranten im Alter von 18 bis 30 Jahren sowie einer deutschen Kontrollgruppe von je 1200 Befragten an das Markt- und Meinungsforschungsinstitut BIK Aschpurwis und Behrens, Hamburg, vergeben. Die Erhebungsdaten wurden Ende März 2001 an das BiB geliefert.

Bei der Befragung wurden Items über Lebensverhältnisse, Verhalten und Einstellungen erhoben. Im Mittelpunkt stehen thematisch die schulische, berufliche, soziale, sprachliche und identifikative Assimilation; Art und Ausmaß der Kontakte zur ethnischen Community und ihren Einrichtungen; Einstellungen zum Leben in Deutschland und zur politischen Partizipation sowie familiale Lebensbedingungen und Einstellungen. Aufgrund der thematischen Breite des Surveys und der hohen Anzahl der Befragten lassen sich anhand der Daten fundierte Aussagen über die Eingliederungsmuster der untersuchten Gruppen machen.Heft 105a: Materialien zur Bevölkerungswissenschaft des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung

Die Frage nach den Formen und Bestimmungsfaktoren der Eingliederung der ausländischen Bevölkerung gewinnt mit der dauerhaften Niederlassung der ehemals als "Gastarbeiter" zugewanderten Gruppen und ihrer Nachkommen zunehmend an Bedeutung. Häufig mangelt es jedoch an geeigneten Daten, um empirisch fundierte Antworten auf gesellschaftlich vieldiskutierte Fragen zu geben: Wie weit ist die Integration von Personen mit Migrationshintergrund (Migranten) im schulischen und beruflichen Bereich fortgeschritten, und wie lässt sich die Distanz zu den Deutschen gegebenenfalls erklären? Wie ist es um das Interesse und die Partizipation von Migranten im politischen und sozialen Bereich bestellt? Nehmen interethnische Freundschaftsbeziehungen, Partnerschaften und Eheschließungen zu, und gibt es diesbezüglich Unterschiede zwischen den Nationalitätengruppen? Diese Fragen stellen sich besonders dringlich, wenn es um die "zweite" oder "dritte Generation" von Migranten geht, wird doch die Integration oder Segregation dieser Gruppe die Gesellschaft in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten entscheidend prägen.

Aus diesen Gründen wurde nach einer beschränkten Ausschreibung der Feldarbeit über das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums im Juli 2000 der Auftrag zu einer breit angelegten Befragung italienisch- und türkischstämmiger Migranten im Alter von 18 bis 30 Jahren sowie einer deutschen Kontrollgruppe von je 1200 Befragten an das Markt- und Meinungsforschungsinstitut BIK Aschpurwis und Behrens, Hamburg, vergeben. Die Erhebungsdaten wurden Ende März 2001 an das BiB geliefert.

Bei der Befragung wurden Items über Lebensverhältnisse, Verhalten und Einstellungen erhoben. Im Mittelpunkt stehen thematisch die schulische, berufliche, soziale, sprachliche und identifikative Assimilation; Art und Ausmaß der Kontakte zur ethnischen Community und ihren Einrichtungen; Einstellungen zum Leben in Deutschland und zur politischen Partizipation sowie familiale Lebensbedingungen und Einstellungen. Aufgrund der thematischen Breite des Surveys und der hohen Anzahl der Befragten lassen sich anhand der Daten fundierte Aussagen über die Eingliederungsmuster der untersuchten Gruppen machen.

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