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Dirk J. van de Kaa (2007)

Die Königlich Niederländische Akademie der Künste und Wissenschaften und zwei Phasen ausländischer Besatzung*

In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 32, 1-2/2007, S. 249-262, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, ISSN: 0340-2398

In den Niederlanden kam es erst Ende des 18. Jahrhunderts zur Bildung einer zentralen Regierung. Als die niederländischen Südprovinzen im Jahr 1795 von Frankreich annektiert wurden, wurde im Norden die Batavische Republik ausgerufen. Diese Republik war allerdings nicht von langer Dauer. 1806 wurde sie von Napoleon aufgelöst und in ein Königreich unter der Herrschaft seines Bruders Louis Napoleon umgewandelt; 1810 ging sie schließlich ganz im Französischen Kaiserreich auf, das bis in die Anfangsmonate des Jahres 1815 Bestand hatte. Nach dem Vorbild seines Heimatlandes gründete Louis Napoleon eine akademische Gesellschaft, die bis heute als Königlich Niederländische Akademie der Künste und Wissenschaften besteht. Die vorliegende Arbeit befasst sich damit, wie die ausländischen Mitglieder dieser akademischen Gesellschaft in der ersten Phase ausländischer Vorherrschaft angeworben wurden und untersucht deren Auswirkungen im Vergleich mit denen der zweiten Phase der Besatzung der Niederlande durch ausländische Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg. Aus leicht ersichtlichen Gründen liegt der Schwerpunkt dieser Abhandlung auf den deutschstämmigen ausländischen Mitgliedern und Korrespondenten der Akademie während dieser beiden Okkupationsphasen.

* Originaltitel: The Royal Netherlands Academy of Arts and Sciences and Two Periods of Foreign Occupation (Volltext nur auf Englisch)

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