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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Heike Wirth und Kerstin Dümmler (2005)

Der Einfluss der Qualifikation auf die Kinderlosigkeit von Frauen zwischen 1970 und 2001 in Westdeutschland – Analysen mit dem deutschen Mikrozensus

In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 30, 2-3/2005, S. 313-336, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, ISSN: 0340-2398

Bislang gibt es kaum Studien, welche die Entwicklung und das Ausmaß von Kinderlosigkeit in Deutschland in umfassender Weise empirisch untersuchen. Ein wesentlicher Grund hierfür dürfte die unzureichende Datenlage sein. Der vorliegende Arbeitsbericht beschreibt auf Basis von Mikrozensusdaten die Entwicklung der bildungsspezifischen Kinderlosigkeit von deutschen Frauen in Westdeutschland für die Geburtskohorten 1951 bis 1968. Neben dem Bildungsniveau werden auch die Erwerbsbeteiligung und der Familienstand von Frauen als zentrale Erklärungsfaktoren von Kinderlosigkeit herangezogen. Der Vorteil des Mikrozensus ist zweifellos der im Vergleich zu wissenschaftsbasierten Erhebungen sehr große Stichprobenumfang, der auch die Betrachtung von eher kleinen Subpopulationen erlaubt. Allerdings stößt die Analyse von Kinderlosigkeit mit Mikrozensusdaten auch auf zentrale Beschränkungen. Diese Beschränkungen werden im vorliegenden Papier gleichfalls thematisiert und in Hinblick auf die Konsequenzen für die Analyse diskutiert.

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