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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Michaela Kreyenfeld (2002)

Paritätsspezifische Geburtenziffern für Westdeutschland: Ein Versuch Umfragedaten mit den Daten der Bevölkerungsstatistik zu verknüpfen*

In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 27, 3/2002, S. 327-357, Opladen: Verlag Leske + Budrich, ISSN: 0340-2398

Ziel dieses Beitrags ist es, die amtlichen Daten der Bevölkerungsstatistik mit Befragungsdaten zu kombinieren, um paritätsspezifische Geburtenziffern für Westdeutschland zu schätzen. Da die amtliche Statistik keine paritätsspezifischen Fertilitätsziffern bereitstellt, ist es unumgänglich, Schätzwerte zu verwenden, um die paritätsspezifische Geburtenentwicklung in Deutschland zu beschreiben. Die Robustheit dieser Schätzungen ist jedoch ein Aspekt, der leider nur selten diskutiert wird. Um die Reliabilität der Schätzungen zu überprüfen, werden sie mit den Ergebnissen anderer Erhebungen und denen des Statistischen Bundesamts verglichen. Obwohl die in diesem Artikel unternommenen Schätzungen einen ähnlichen Trend in der paritätsspezifischen Fertilität in Westdeutschland zeigen, unterscheiden sich die einzelnen Fertilitätsindikatoren erheblich von jenen vorhergehender Studien. Jedoch liefern auch die unterschiedlichen Vergleichsstudien kein konsistentes Bild.

* Originaltitel: Parity Specific Birth Rates for West Germany: An Attempt to Combine Survey Data and Vital Statistics (Volltext nur auf Englisch)

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