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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Jürgen Schott und Karsten Rossa (2000)

Diskussion zur Sterblichkeitsanalyse unter Berücksichtigung der Todesursachen am Beispiel Deutschland / Freistaat Sachsen

In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 25, 3-4/2000, S. 495-507, Opladen: Verlag Leske + Budrich, ISSN: 0340-2398

Die mittlere Lebenserwartung wurde für die Kalenderjahre 1988, 1995, 1997 und 1998 für die Bevölkerung des Freistaates Sachsen und für die der Bundesrepublik Deutschland zum Jahre 1997 unter Einbeziehung der Todesursachenstatistik analysiert. Es erweisen sich die Entwicklungen der todesursachenspezifischen Sterbealter als entscheidend für die Dynamik im Freistaat Sachsen, während sich die Verschiedenheiten zwischen Sachsen und Deutschland primär aus den Sterbehäufigkeiten begründen. Während die Entwicklung der Sterbealterswerte in Sachsen wesentlich durch die medizinische Betreuung vermittelt wird, stehen Traditionen der Leichenschau im Vordergrund der Unterschiede zwischen den Daten zu Sachsen und denen zu Deutschland insgesamt. Es ist zu erwarten, dass auch weiterhin die mittleren Lebenserwartungen mit der gegenwärtigen Dynamik ansteigen werden.

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