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Lebenserwartungssurvey

Lebensstile und ihr Einfluss auf Gesundheit und Lebenserwartung

Viele Krankheitsverläufe, die zum Tod führen, können durch persönliche Lebensweisen beeinflusst werden. „Ungesunde“ Verhaltensweisen erschweren das erfolgreiche, aktive Altern. Auf Grundlage mehrerer Erhebungswellen werden Informationslücken im Hinblick auf eine weiter steigende Lebenserwartung und den wachsenden Anteil älterer Menschen geschlossen.

Im Verlauf der letzten Jahrzehnte gewannen chronische Krankheiten, Herz- und Kreislauferkrankungen sowie bösartige Neubildungen als Todesursachen immer mehr an Bedeutung. Wie neuere Analysen zeigen, sind viele dieser Erkrankungen durch persönliche Verhaltensweisen, Lebensformen und Umweltbedingungen beeinflusst und damit auch häufig „vermeidbar“. Ungesunde Verhaltensweisen erschweren auch das erfolgreiche, aktive Altern. Um die derzeitige Lebenssituation und einen Wechsel der Lebensumstände mit ihren Auswirkungen auf den früheren, derzeitigen und zu erwartenden Gesundheitszustand untersuchen zu können, wurde 1998 von der I+G Gesundheitsforschung eine Erhebung durchgeführt, die als Wiederholungsbefragung der 1984/86 in West- und 1991/92 in Ostdeutschland durchgeführten Nationalen Gesundheitssurveys angelegt war. Wesentliche Bestandteile des neuen Fragebogens im Hinblick auf den Untersuchungsgegenstand war die retrospektive Erfassung von Ereignissen, die zwischen den zeitlich sehr weit auseinander liegenden Erhebungszeitpunkten aufgetreten sind sowie eine detailliertere Erfassung der familiären Situation. Dafür wurde auf rein medizinische Fragen verzichtet. Die Ergebnisse, die verschiedene Aspekte im Zusammenhang mit Gesundheit und Lebenserwartung beleuchten, sind in Band 36 der Schriftenreihe des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung sowie in den Heften 102 a bis f der Materialien zur Bevölkerungswissenschaft und diversen Artikeln dargestellt.

Für wissenschaftliche Auswertungen werden die Daten des Lebenserwartungssurveys auf Antrag gerne zur Verfügung gestellt.

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Robert Naderi

Telefon: +49 611 75 4507
Fax: +49 611 75 3960

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