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Einfluss der Partnerschaftsbiografie von Ehepaaren auf Elternschaft und Kinderzahl

Eine vergleichende Untersuchung zwischen Deutschland und Italien

Inhalt und Ziel

In diesem Projekt wird das Ziel verfolgt, eine Typologie verschiedener Wege von Paarbeziehungen hin zur Eheschließung zu erstellen und den Einfluss dieser Ehepaarbiografien auf Fertilität zu untersuchen. Dies geschieht mit Daten des Generations and Gender Survey (GGS) für Deutschland und Italien vergleichend. Der Zusammenhang zwischen Ehe und Elternschaft ist in diesen Ländern nach wie vor sehr deutlich, und die meisten Kinder wachsen in Familien auf, in denen das Elternpaar verheiratet ist. Gleichzeitig weisen beide Länder sehr niedrige Geburtenziffern auf, was nicht nur auf die steigenden Anteile von Singles und nichtehelichen Lebensgemeinschaften zurückgeführt werden kann, sondern auch die Frage aufwirft, warum manche verheiratete Paare gar keine Kinder, manche ein Kind und andere wiederum zwei oder gar mehr Kinder bekommen.

In diesem Projekt soll die Vermutung überprüft werden, dass unterschiedliche Partnerschaftsverläufe bis zur Eheschließung ein Erklärungsfaktor für Elternschaft und Kinderzahl sein kann. Damit sind u. a. die Anzahl und Dauern von Phasen nichtehelichen Zusammenlebens und des getrennt Wohnens gemeint. Die Übergänge innerhalb der Partnerschaftsentwicklung werden anhand retrospektiver Daten rekonstruiert.


Veröffentlichung

Naderi, Robert; Dorbritz, Jürgen (2014): Partnerschaftserfahrung und ihr Einfluss auf generatives Verhalten in Deutschland und Italien. In: Bevölkerungsforschung Aktuell 35,1: 2-9


Vortrag

Naderi, Robert (06.02.2013): Impact of Different Pathways to Marriage on Fertility. A Comparative Analysis of the Generations and Gender Survey Data from Germany and Italy. Giornate di Studio sulla Popolazione 2013, Brixen

Zusatzinformationen

Kontakt

Robert Naderi

Telefon: +49 611 75 4507
Fax: +49 611 75 3960

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