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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

DIALOG

Die Sichtweise von Bürgern und politischen Akteuren auf das Management des demografischen Wandels

Inhalt und Ziel

Das DIALOG-Projekt basiert auf der Population Policy Acceptance Study (PPAS), einem ländervergleichenden europäischen Survey, welcher die Einstellungen und Meinungen der Bevölkerung zu familien- und bevölkerungspolitisch relevanten Themenstellungen untersucht. Die erste Befragung wurde in Deutschland und in verschiedenen weiteren europäischen Ländern Anfang der 1990er Jahre durchgeführt (PPA 1), die zweite folgte in den ersten Jahren nach der Jahrtausendwende (PPA 2).

Der PPA 2 wurde im Rahmen des von der EU geförderten DIALOG-Projektes erhoben und ausgewertet. Die Arbeiten an der Studie erfolgten am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in zweifacher Hinsicht. Erstens fungierte das BiB im Rahmen der internationalen PPAS-Studie als Projektkoordinator und wissenschaftliches Sekretariat. Verschiedene Mitarbeiter des Instituts arbeiteten darüber hinaus in den internationalen Projektgruppen. Zweitens war es Aufgabe des BiB, die deutsche PPAS-Erhebung durchzuführen, zu analysieren und die Ergebnisse zu veröffentlichen.

Übergreifendes Ziel der Studie ist der internationale Vergleich zu Meinungen und Einstellungen zum demographischen Wandel, dem generativen Verhalten, den Einstellungen zu Ehe, Familie und Kindern, zu Gründen der persönlichen Entscheidung für oder gegen Kinder sowie Präferenzen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Darüber hinaus enthält die PPAS-Studie Fragen zur Rolle der Geschlechter, zur Akzeptanz und Inanspruchnahme von verschiedenen Formen der Kinderbetreuung, zu familialer Solidarität sowie zur Alterung der Bevölkerung, zu Möglichkeiten der Rentenfinanzierung, zur Ausländer- und Migrationspolitik sowie Fragen zum demographischen Wissen der Bevölkerung. Neben Deutschland sind 12 weitere Länder (Belgien, Estland, Finnland, Italien, Litauen, die Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Slowenien, Tschechien und Ungarn) an dem international vergleichenden Projekt beteiligt.

Weitere Informationen auf der englischen Projektseite

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