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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Künftige Herausforderungen

für die Arbeitsmarktpolitik in den Bundesländern unter demografischen Aspekten

Inhalt und Ziel

Deutschland unterliegt seit Jahrzehnten dem weitestgehend einheitlichen Trend einer stetigen Schrumpfung und Alterung der Bevölkerung. Grundsätzlich davon betroffen sind auch die Personen im erwerbsfähigen Alter (15 bis 64 Jahre), allerdings sind bei dieser Altersgruppe regionale Eigenheiten und Unterschiede zu beobachten, die man ebenfalls für die zukünftige Entwicklung annehmen kann. Für eine möglichst zielgenaue Politikberatung ist daher die Frage von Bedeutung, wie sich dieses Erwerbspersonenpotenzial auf regionaler Ebene in Zukunft entwickeln wird.

Das Ziel dieses Projekts bestand darin, zunächst anhand des Beispiels Saarland (und im Vergleich zum westdeutschen Durchschnitt) eine Berechnung des künftigen Verlaufs durchzuführen. Als Grundlagen dieser Projektion dienten zum einen Daten der amtlichen Statistik und die Länderergebnisse der 11. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung, zum anderen das Erwerbspotenzial-Prognosemodell des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg. Durch eine Verknüpfung der Daten konnte das künftige Erwerbspersonenpotenzial des Saarlands in verschiedenen Varianten berechnet werden. Zudem sollte die Frage geklärt werden, wie stark sich die einzelnen Komponenten (Annahmen zur demografischen Entwicklung und zum Erwerbsverhalten der Bevölkerung) auf das künftige Erwerbspersonenpotenzial auswirken werden.

Projektpartner

Dr. Johann Fuchs
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg


Veröffentlichung

Fuchs, Johann; Mai, Ralf; Micheel, Frank; Otto, Anne; Weber, Brigitte; Göttner, Denis (2009): Entwicklung des saarländischen Erwerbspersonenpotenzials bis zum Jahr 2020 mit Ausblick bis 2050. Methoden, Annahmen und Datengrundlage. IAB-Forschungsbericht 06/2009. Nürnberg: IAB


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