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Fertilität von Akademikerinnen im Kontext des strukturellen Wandels

Inhalt und Ziel

Das Projekt baut auf einer Expertise des BiB für das BMFSFJ zu Akademikerinnen auf (erschienen im September 2012). Darin wird die Geburtenentwicklung von Akademikerinnen in Deutschland von 1973 bis 2011 anhand der Mikrozensen untersucht. Im Zentrum steht die Gegenüberstellung von Akademikerinnen und Nichtakademikerinnen, differenziert nach West- und Ostdeutschland. Darüber hinaus werden berufsspezifische Unterschiede analysiert, um bildungsspezifische und berufsspezifische Faktoren analytisch zu trennen.

Die bildungsspezifischen Geburtenraten (endgültige Geburtenzahl, CFR) werden aus einer Kombination von altersspezifischen Geburtenziffern und Kohortenraten geschätzt. Dieses Verfahren ist nicht nur den fehlenden Informationen über leibliche Kinder des Datensatzes geschuldet, es lassen sich auch unterschiedliche Muster des Geburtenaufschubs identifizieren. Mit der Schätzung der endgültigen Geburtenzahl von Frauen im Alter von Mitte 30 ermöglicht die Methode aktuelle statistische Analysen, die mit anderen Schätzmodellen der Literatur verglichen werden.

Ein zentrales Ziel ist es, trotz der begrenzten Datenlage Veränderungsprozesse und langfristige Muster der Fertilität von Akademikerinnen zu analysieren und vor dem Hintergrund von Theorien und öffentlichen Debatten zu interpretieren.


Veröffentlichung

Bujard, Martin (2012): Talsohle bei Akademikerinnen durchschritten? Kinderzahl und Kinderlosigkeit in Deutschland nach Bildungs- und Berufsgruppen. BiB Working Paper 4/2012. Wiesbaden: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

Zusatzinformationen

Kontakt

Dr. Martin Bujard

Telefon: +49 611 75 3309
Fax: +49 611 75 3960

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