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Regionale Sterblichkeitsanalysen nach Todesursachen

Inhalt und Ziel

In Deutschland existieren regionale Sterblichkeitsunterschiede, vor allem zu Ungunsten der östlichen, aber auch der nördlichen Bundesländer. Hierbei weist das nordöstlichste Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit einer vergleichsweise niedrigen durchschnittlichen Lebenserwartung eine Sonderstellung auf, da es im 19. Jahrhundert noch über eine vergleichsweise hohe Lebenserwartung verfügte und heute als beliebter Erholungs- und Urlaubsstandort nach wie vor günstige Voraussetzungen für ein langes Leben bietet (zum Beispiel gute Luft, wenig Industrie, Lage zum Meer, viele Seen und Wälder).

Das Projekt untersucht auf der Basis der amtlichen Todesursachenstatistik die regionalen Unterschiede in der Entwicklung der Sterblichkeit und der wichtigsten Todesursachen im deutschen Ostseeraum seit der Wiedervereinigung. Im Blickpunkt stehen die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, unterteilt in Stadt und Land sowie in die Teilregionen Mecklenburg, Vorpommern, Holstein und Schleswig. Es soll unter anderem überprüft werden, inwiefern die höhere Sterblichkeit in Mecklenburg-Vorpommern mit Stadt-Land-Unterschieden, medizinischer Versorgung, selektiver Migration und sozioökonomischen Faktoren zusammenhängt.

Publikationen

Mühlichen, Michael (2015): Entwicklung regionaler Mortalitätsunterschiede im deutschen Ostseeraum seit der Wiedervereinigung. BiB Working Paper 5/2015. Wiesbaden: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

Mühlichen, Michael (2014): Geringere Sterblichkeitsunterschiede im deutschen Ostseeraum. In: Bevölkerungsforschung Aktuell 35,5: 6-12

Zusatzinformationen

Projektleitung

Michael Mühlichen

Telefon: +49 611 75 2402
Fax: +49 611 75 3960

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