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Forschungsbereich 3

Demografischer Wandel und Alterung

Forschungsdirektorin: Dr. Evelyn Grünheid

Die demografische Entwicklung in Deutschland wird künftig zu erheblichen Veränderungen der Bevölkerungsstruktur führen. Die zunehmende Langlebigkeit und Alterung der Bevölkerung sowie die regionalen Unterschiede zwischen noch wachsenden und bereits schrumpfenden Regionen wirken sich auf alle Politikbereiche aus und stellen in den kommenden Jahrzehnten Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Ihre Bewältigung ist eine zentrale Zukunftsaufgabe der Politik. Die Bundesregierung stellte hierzu mit dem Demografiebericht und der Demografiestrategie sowie im aktuellen Koalitionsvertrag „Deutschlands Zukunft gestalten“ die Weichen, um die Chancen einer alternden Gesellschaft zu nutzen. Das BiB geht angesichts dieser Zielsetzungen davon aus, dass ein zunehmender Beratungsbedarf im Bereich Demografischer Wandel und Alterung entstehen wird. Diesen Anforderungen an die Politikberatung gerecht zu werden, erfordert neben einer kontinuierlichen Dauerbeobachtung aktueller demografischer Prozesse auch weitere Vorlaufforschung zum demografischen Wandel in Deutschland und seinen Regionen, deren Schwerpunkt die Alterung der Bevölkerung mit ihren Konsequenzen für verschiedene gesellschaftliche Teilbereiche darstellt. Der Forschungsbereich gliedert sich in zwei Forschungsgruppen.

Forschungsgruppe 3.1: Demografischer Wandel und Weltbevölkerung

Die Forschungsgruppe 3.1 bündelt Dauerbeobachtung und Forschung zum demografischen Wandel in Deutschland, Europa und der Welt aus einer vergleichenden und regionalen Perspektive. Der demografische Wandel in Deutschland vollzieht sich zunehmend in einem europäischen und globalen Kontext, was einerseits den Ausbau der europäisch vergleichenden Perspektive erforderlich macht. Demografische Veränderungen in der Welt haben aufgrund ihres Einflusses auf die Nachhaltigkeit globaler Entwicklungen andererseits auch direkte Konsequenzen für Deutschland. Diesem Bedeutungsgewinn trägt das BiB durch eine intensivere Analyse von Weltbevölkerungsprozessen Rechnung.

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Forschungsgruppe 3.2: Alterung und Mortalität

Die Forschungsgruppe 3.2 untersucht die Voraussetzungen für ein gelingendes individuelles und gesellschaftliches Altern. In einer subjektorientierten Perspektive, welche die Vielfalt des Alterns und dessen personale, soziale und familiale Einflüsse (z. B. Gesundheit, Bildung, Partnerschaft) in den Blick nimmt, beschäftigt sich die Forschungsgruppe im Rahmen der Vorlaufforschung mit den Konsequenzen eines längeren Lebens für die Struktur des Lebenslaufs. Hierbei geht es vor allem um die Gestaltung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und die Potenziale, die älteren Menschen in einer Gesellschaft des langen Lebens zur Verfügung stehen.

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Kontakt

Dr. Evelyn Grünheid

Telefon: +49 611 75 2727
Fax: +49 611 75 3960

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