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Alterung und Mortalität

Forschungsbereich 3

In Folge der demografischen Alterung der bundesdeutschen Bevölkerung ist mit steigenden Abhängigkeits- und fallenden Versorgungsquoten zu rechnen, da das Verhältnis von ökonomisch aktiven zu ökonomisch inaktiven Personen zunehmend ungünstiger wird. Dies stellt in naher Zukunft eine Herausforderung sowohl für die Finanzierbarkeit des Alterssicherungs- und Gesundheitssystems als auch für die adäquate Versorgung von Pflegebedürftigen dar. Allerdings sind ältere Menschen heute im Durchschnitt gesünder, besser ausgebildet, wohlhabender und aufgrund einer stärker verbreiteten Kinderlosigkeit weniger stark in familiale Verpflichtungen eingebunden als frühere Geburtsjahrgänge. Als Folge dieses Strukturwandels des Alters sind die Angehörigen dieser Altersgruppe heute in der Lage, einen erheblichen Beitrag in Wirtschaft und Gesellschaft und somit zur Solidarität zwischen den Generationen in einer alternden Gesellschaft zu leisten.


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