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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Forschungsgruppe Berufsbedingte räumliche Mobilität

Die Forschungsgruppe befasst sich mit dem gesamten Spektrum beruflich veranlasster Mobilitätsprozesse. Dabei werden sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Ursachen und Konsequenzen von Mobilitätsentscheidungen untersucht. Ein Fokus wird auf das Vereinbaren von Elternschaft und (mobiler) Erwerbstätigkeit gelegt.

In einer immer stärker flexibilisierten und globalisierten Gesellschaft – und insbesondere Wirtschaft – wird die räumliche Beweglichkeit der Arbeit selbst und damit auch der Arbeitskräfte zunehmend bedeutsam. Diese Entwicklung wird flankiert durch eine gestiegene Bildungs- und Erwerbsbeteiligung von Frauen. Gilt es, zwei Berufskarrieren zu verbinden, werden Formen des Pendelns häufiger gewählt als Umzüge. Rund jeder siebte Erwerbstätige in Deutschland ist derzeit entweder als täglicher Fernpendler, als Wochenendpendler oder als Varimobiler („mobile“ Berufe, Geschäftsreisende) für den Beruf hochgradig mobil. Die Forschungsgruppe untersucht die Formen und Verbreitung sowie die Ursachen und Folgen der berufsbedingten räumlichen Mobilität. Es wird davon ausgegangen, dass das berufsbezogene Mobilitätsverhalten in enger Wechselbeziehung zu anderen Lebensbereichen wie der Partnerschafts- und Familienentwicklung, der sozialen Mobilität, der Lebensqualität beziehungsweise Gesundheit oder dem bürgerschaftlichen Engagement steht. Hieraus können sich weitreichende Implikationen für die demografische Entwicklung ergeben.

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Dr. Heiko Rüger

Telefon: +49 611 75 4688
Fax: +49 611 75 3960

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