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Forschungsgruppe Räumliche Mobilität

Die Forschungsgruppe befasst sich mit einem breiten Spektrum an erwerbs-, bildungs- sowie familienbezogenen Mobilitätsprozessen. Neben Migration liegt dabei ein besonderer Fokus auf verschiedenen Formen des Pendelns. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Ursachen und Konsequenzen von Mobilitätsentscheidungen im Lebenslauf.

Prozesse räumlicher Mobilität sind zentraler Gegenstand der Bevölkerungsforschung und haben vielfältige Implikationen für die demografische Entwicklung. Dabei ist ein hohes Ausmaß an räumlicher Mobilität ein zentrales Merkmal moderner Gesellschaften. Innerhalb der Bildungs-, Erwerbs- und Familienverläufe der Menschen bieten sich vielfältige Anlässe, räumlich mobil zu werden. Die Forschungsgruppe nimmt daher Mobilitätsmotive in den Blick, die sich auf wichtige Lebensbereiche wie Beruf, (Aus)Bildung, Familie oder Partnerschaft beziehen.

So wird im Zuge einer verstärkten Flexibilisierung der Arbeitsmärkte die räumliche Beweglichkeit der Arbeit selbst und damit auch der Arbeitskräfte zunehmend bedeutsam. Auch nimmt die internationale Mobilität während Schule, Berufsausbildung und Studium seit einigen Jahrzehnten deutlich zu. Gleichzeitig ziehen viele familien- und partnerschaftsbezogene Ereignisse wie beispielsweise Haushaltsgründungen oder Familienerweiterungen räumliche Mobilität nach sich. Ein besonderes Augenmerk gilt der Erklärung, warum Menschen mobil werden und welche Folgen mit dem Mobilsein einhergehen. Dabei kommt der Rekonstruktion der verschiedenen Mobilitätsprozesse im Lebensverlauf eine zentrale Bedeutung zu.

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Dr. Heiko Rüger

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