Navigation und Service

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Internationale Entsendungsmobilität im Familienkontext

Inhalt und Ziel

Die internationale Entsendungsmobilität ist in den vergangen Jahrzehnten im Zuge einer zunehmenden globalen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vernetzung wichtiger geworden. Dabei wurden Entsendungen im Bereich der Privatwirtschaft vergleichsweise häufig untersucht, nicht jedoch solche im öffentlichen Sektor. Das Forschungsvorhaben setzt hier an und nimmt Entsendungen im öffentlichen Sektor am Beispiel des deutschen Diplomatischen Dienstes in den Blick.

Der Fokus liegt auf den Bedingungen und Konsequenzen einer (erfolgreichen) Bewältigung internationaler Mobilität für die Entsendeten selbst sowie den Wechselwirkungen an der Schnittstelle zwischen Familie und Beruf. Darüber hinaus stehen die Ursachen und Folgen für das Familienleben im Mittelpunkt.

Daten und Methoden

Grundlage sind eigene Datensätze für Beschäftigte, Partner, Kinder sowie Paare und Familien der Studie „Mobilitätskompetenzen im Auswärtigen Dienst” (2011): eine standardisierte, online-basierte Befragung bei Beschäftigten des deutschen Auswärtigen Dienstes sowie den Lebenspartnerinnen und -partnern und Kindern (N=3313). Die Durchführung der Studie erfolgte in Kooperation mit der Psychosozialen Beratungsstelle im Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes.

Publikationen

Waibel, Stine; Rüger, Heiko; Bellinger, Maria M.; Fliege, Herbert (2016): Die Lebensqualität von Diplomaten: Hochmobilität als Gesundheitsrisiko? In: Bevölkerungsforschung Aktuell 37,3: 10-18 [PDF]

Fliege, Herbert; Waibel, Stine; Rüger, Heiko; Hillmann, Julika; Ruppenthal, Silvia; Schneider, Norbert F.; Bellinger, Maria M. (2016): Diplomats’ quality of life: The role of risk factors and coping resources. In: International Journal of Intercultural Relations 51: 14-28 [DOI: 10.1016/j.ijintrel.2016.01.001]

Waibel, Stine; Rüger, Heiko; Ruppenthal, Silvia; Schneider, Norbert F.; Wiernik, Brenton (2015): Determinanten der mobilitätsspezifischen Selbstwirksamkeit bei internationaler Entsendungsmobilität und ihre Bedeutung im Familienkontext. In: Stephan Lessenich (Hg.): Routinen der Krise - Krise der Routinen. Verhandlungen des 37. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Trier. [online]

Rüger, Heiko; Ruppenthal, Silvia; Fliege, Herbert; Hillmann, Julika; Kaukal, Malte; Bellinger, Maria M.; Schneider, Norbert F. (2013): Mobilitätskompetenzen im Auswärtigen Dienst. Risiken und protektive Faktoren bei der Bewältigung der Auslandsrotation. Beiträge zur Bevölkerungswissenschaft, Band 44. Würzburg: Ergon

Hillmann, Julika; Fliege, Herbert; Rüger, Heiko; Ruppenthal, Silvia; Schneider, Norbert F.; Bellinger, Maria M. (2013): Weltweit mit im Einsatz. Kinder von Beschäftigten im Auswärtigen Dienst und ihre Bewältigung der internationalen Entsendungsmobilität. In: frühe Kindheit 16,3: 26-33

Zusatzinformationen

Projektleitung

Dr. Heiko Rüger

Telefon: +49 611 75 4688
Fax: +49 611 75 3960

E-Mail schreiben

Projektpartner

Auswärtiges Amt
Berlin

Prof. Dr. Deniz S. Ones
University of Minnesota

Dr. Brenton M. Wiernik
Ghent University und University of South Florida

Diese Seite

© Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung - 2017