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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Forschungsgruppe Internationale Migration

In der Forschungsgruppe steht die Untersuchung der internationalen Migration und ihres Einflusses auf Bevölkerungs- und Sozialstruktur im Zentrum. Analysiert werden Motive für die Entscheidung zur internationalen Migration sowie die individuellen und gesellschaftlichen Konsequenzen der Migration wie die Sicherung des Fachkräftebedarfs oder die Teilhabe am Arbeitsmarkt.

Internationale Migration ist neben dem Geburtengeschehen und der Lebenserwartung wesentlicher Bestandteil der Bevölkerungsentwicklung. Seit den 1960er Jahren hat sie einen stetig wachsenden Einfluss auf die Bevölkerungs- und Sozialstruktur in Deutschland. Auch in den kommenden Jahren werden internationale Wanderungen ihre zentrale Bedeutung für die Bevölkerungsentwicklung behalten: Während die 13. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung davon ausgeht, dass die Bevölkerung bei ausgeglichenem Wanderungssaldo bis zum Jahr 2060 um über 20 Millionen Personen abnehmen wird, reduziert sich diese Abnahme bereits um mehr als die Hälfte, wenn vom langfristigen – mit jährlich 200.000 Personen – positiven Wanderungssaldo der letzten Jahrzehnte ausgegangen wird. Im Mittelpunkt der Projekte der Forschungsgruppe steht die Erklärung der zunehmend diversen internationalen Migrationsprozesse und insbesondere ihrer individuellen und gesellschaftlichen Konsequenzen in Deutschland. Dies betrifft erstens die Untersuchung der Entstehungszusammenhänge und maßgeblichen Faktoren. Zweitens werden die Teilhabechancen von Migranten sowie die Auswirkungen internationaler Migration für den beruflichen Werdegang und sozialen Status, aber auch für die Familienentwicklung und das generative Verhalten untersucht.

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