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Migration und Mobilität

Forschungsbereich 2


Der Forschungsbereich basiert auf einem weit gefassten Verständnis von räumlicher Mobilität. Dieses umfasst neben dauerhafter Migration auch zirkuläre Mobilität wie etwa Fern- und Wochenendpendeln oder Dienstreisen. Die unterschiedlichen Formen räumlicher Mobilität haben weitreichende Konsequenzen für die zukünftige demografische Entwicklung. Sie beeinflussen die demografische Situation in den Zu- und Abwanderungsregionen und auf der individuellen Ebene Lebensqualität, Familienentwicklung und Generationenbeziehungen. Mit der Forschung zur zirkulären Mobilität wird der Gegenstandsbereich der bisherigen Migrationsforschung erweitert.

Ein Untersuchungsschwerpunkt des Forschungsbereichs 2 widmet sich der Erforschung von Ursachen und Begleitumständen räumlicher Mobilität sowie von Entscheidungen für oder gegen Mobilität und der Wahl bestimmter Mobilitätsformen. Dabei kommt der Analyse von Prozessen räumlicher Mobilität im Lebensverlauf bei der Erklärung, warum Menschen mobil werden, eine zentrale Bedeutung zu.

Forschungsschwerpunkt 2.1: Migration im Lebensverlauf

Die Förderung und Erhöhung räumlicher Mobilität stellt sowohl innerhalb der Europäischen Union als auch innerhalb der einzelnen Mitgliedsstaaten ein wichtiges politisches Ziel dar.

Dabei sind die Folgen räumlicher Mobilität für die Lebensqualität, das Familienleben und den individuellen Lebenslauf bislang weitgehend unbeachtet geblieben. Darüber hinaus ergeben sich aus den Prozessen räumlicher Mobilität im Lebensverlauf auch direkte demografische und gesellschaftliche Auswirkungen. Diesen Fragestellungen widmet sich der zweite Forschungsschwerpunkt.

Forschungsschwerpunkt 2.2: Berufsbedingte räumliche Mobilität



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