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Forschungsgruppe Kinderlosigkeit und Kinderreichtum (K&K)

Die Forschungsgruppe befasst sich mit zwei Prozessen: zum einen mit der zunehmenden Kinderlosigkeit und zum anderen mit dem zurückgehenden Kinderreichtum. Zusammengenommen sind diese beiden Entwicklungen verantwortlich für den Geburtenrückgang der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland. Sie laufen jedoch unterschiedlich ab. Und sie haben – zumindest teilweise – unterschiedliche Ursachen.

Aus diesem Grund behandelt die Forschungsgruppe den Geburtenrückgang nicht als eine einheitliche Entwicklung mit einheitlichen Ursachen, sondern untersucht seine beiden Teilprozesse getrennt voneinander: Sie beschreibt die Verbreitung und Entwicklungen von dauerhafter Kinderlosigkeit, also von Menschen, die zeitlebens keine eigenen Kinder haben. Sie beschreibt die Verbreitung und Entwicklungen von Kinderreichtum im Sinne von Menschen mit drei oder mehr eigenen Kindern. Sie sucht nach theoretischen Erklärungen dafür, dass Kinderlosigkeit heute häufiger, und dafür, dass Kinderreichtum seltener ist als noch vor 50 Jahren. Und sie sucht nach Erklärungen dafür, dass Kinderlosigkeit in Deutschland häufiger und Kinderreichtum seltener ist als in vielen anderen Ländern. Dabei verfolgt die Forschungsgruppe verschiedene Ansätze und beleuchtet zudem einzelne mutmaßlich relevante Einflüsse in besonderer Weise. Dies spiegelt sich in den folgenden Projekten wider.

Forschungsprojekte

Auch Projekte aus anderen Forschungsgruppen am BiB beschäftigen sich mit den Themen Kinderlosigkeit und Kinderreichtum. Die Forschungsgruppe „Familienleitbilder“ erforscht Leitbilder der Kinderlosigkeit und des Kinderreichtums. Auch mobile Erwerbsbiografien gelten als mögliche Ursache für Kinderlosigkeit. Dies untersucht die Forschungsgruppe „Räumliche Mobilität“. In der Forschungsgruppe „Internationale Migration“ beschäftigt sich ein Projekt mit der Fertilität von Migrantinnen.

Zusatzinformationen

Kontakt

Dr. Detlev Lück

Telefon: +49 611 75 2866
Fax: +49 611 75 3960

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