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Kinderreichtum

Inhalt und Ziel

Kinderreichtum – also die biologische Elternschaft von drei oder mehr Kindern – ist bereits im frühen 20. Jahrhundert in Deutschland deutlich zurückgegangen. Doch auch im Zuge des letzten Geburtenrückgangs seit den 1960er Jahren spielt der Rückgang von Kinderreichtum eine entscheidende Rolle. Der Anteil kinderreicher Frauen liegt in Ostdeutschland noch etwas niedriger als im Westen. Im internationalen Vergleich ist Kinderreichtum generell zurückgegangen, liegt jedoch überwiegend auf einem etwas höheren Niveau als in Deutschland.

Das Projekt sucht nach Ursachen von (ausbleibendem) Kinderreichtum und seiner Entstehung im Lebenslauf. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bestimmung von Determinanten für den Übergang zum dritten Kind anhand von Sekundäranalysen quantitativer Daten. Neben Analysen zu Deutschland werden zunehmend auch internationale Vergleiche realisiert. Darüber hinaus sollen verstärkt Analysen im Längsschnitt sowie im Paarkontext vorgenommen werden. Empirische Grundlagen sind die Panels SOEP, pairfam und GGS, die BiB-Längsschnittstudie „Familienleitbilder“ sowie amtliche Daten.

Publikationen

Lück, Detlev; Scharein, Manfred; Lux, Linda; Dreschmitt, Kai; Dorbritz, Jürgen (2015): Nur wenn alle Voraussetzungen passen. Der Forschungsstand zu Kinderreichtum. BiB Working Paper 3/2015. Wiesbaden: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung. [URN: urn:nbn:de:bib-wp-2015-032]

Zusatzinformationen

Projektleitung

Dr. Detlev Lück

Telefon: +49 611 75 2866
Fax: +49 611 75 3960

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