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Kinderlosigkeit

Inhalt und Ziel

Deutschland, insbesondere Westdeutschland, hat im internationalen Vergleich einen der höchsten Anteile kinderloser Frauen. In den Geburtsjahrgängen, die gegenwärtig ihren fertilen Lebensabschnitt beenden, sind knapp über 20 Prozent kinderlos. Die zunehmende Kinderlosigkeit ist neben dem rückläufigen Anteil der dritten und höheren Geburten für den Geburtenrückgang mitverantwortlich.

Das Projekt sucht nach Ursachen von dauerhafter Kinderlosigkeit und ihrer Entstehung im Lebenslauf. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bestimmung von Determinanten für den Übergang zum ersten Kind anhand von Sekundäranalysen quantitativer Daten. Dabei spielt auch die Frage eine Rolle, inwieweit dauerhafte Kinderlosigkeit gewollt oder ungewollt ist. Neben Analysen zu Deutschland werden zunehmend auch internationale Vergleiche realisiert. Darüber hinaus sollen verstärkt Analysen im Längsschnitt sowie im Paarkontext vorgenommen werden. Empirische Grundlagen sind die Panels SOEP, pairfam und GGS, die BiB-Längsschnittstudie „Familienleitbilder“ sowie amtliche Daten.

Publikationen

Bujard, Martin; Diabaté, Sabine (2016): Wie stark nehmen Kinderlosigkeit und späte Geburten zu? Neue demografische Trends und ihre Ursachen. In: Der Gynäkologe 5/2016, Springer-Verlag Berlin Heidelberg. 49: 393-404 [PDF]

Bujard, Martin (2015): Kinderlosigkeit in Deutschland: Wie interagieren Bildung, Wohnort, Migrationshintergrund, Erwerbstätigkeit und Kohorte? In: Zeitschrift für Familienforschung 27,3: 270-296 [Budrich-Journals ZfF] [PDF]

Dorbritz, Jürgen; Panova, Ralina; Passet-Wittig, Jasmin (2015): Gewollt oder ungewollt? Der Forschungsstand zu Kinderlosigkeit (2. überarbeitete Auflage). BiB Working Paper 2/2015. Wiesbaden: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

Zusatzinformationen

Projekt­ansprech­partnerin

Dr. Jasmin Passet-Wittig

Telefon: +49 611 75 2883
Fax: +49 611 75 3960

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