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Familie in Bildern (FiB)

Inhalt und Ziel

Der theoretischen Perspektive der BiB-Studie „Familienleitbilder in Deutschland“ folgend, wird unterstellt, dass Menschen Bilder im Kopf haben, wie eine „normale Familie“ aussieht, und dass diese Bilder für familienbiografische Entscheidungen wichtig sind. Die Teilstudie „Familie in Bildern (FiB)“ wählt einen qualitativen Zugang, um Leitbilder empirisch zu erfassen: die Analyse von Familienbildern beziehungsweise Familienzeichnungen.

Die Zeichnungen sollen im Hinblick auf drei Fragen ausgewertet werden: Inwieweit eignen sich Familienbilder als Datenmaterial, um Familienleitbilder empirisch abzubilden? Welche Rückschlüsse auf die Gestalt und Variation von Familienleitbildern lassen sie zu? Inwieweit unterscheiden sich die Familienleitbilder der untersuchten Gruppen zum Beispiel hinsichtlich Alter oder Geschlecht?

Daten und Methoden

Basierend auf konzeptionellen Vorarbeiten im Rahmen eines Seminars an der Universität Mainz wurde 2015 eine Stichprobe von 100 Deutschen ab 16 Jahren (ohne Migrationshintergrund) rekrutiert, die jeweils die Aufgabe erhielten, eine in ihren Augen „richtige“ Familie zu zeichnen. Basierend auf diesen Zeichnungen wurde mit jeder/m Teilnehmer/in anschließend ein kurzes Telefoninterview geführt, im Zuge dessen das Bild interpretiert wurde. Ein standardisierter Fragebogen, den die Teilnehmer zusammen mit ihrem Bild zurückgeschickt haben, erlaubt es, die Beschreibung kultureller Leitbilder nach Herkunft (Ost/West), nach Stellung innerhalb der Familienbiografie (noch bei den Eltern lebend, Single, etc.) sowie nach anderen soziodemografischen Merkmalen zu differenzieren.

Zusatzinformationen

Projektleitung

Dr. Detlev Lück

Telefon: +49 611 75 2866
Fax: +49 611 75 3960

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